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Coburg: Irmgard Clausen, 150 Schüler und ein „verbotenes“ Buch

Wenn der Buchautor am Ort lebt, ist das eine Steilvorlage für die Coburger Buchhändlerin

Irmgard Clausen mit den beiden Schülern,
die das Buch vorstellten

Irmgard Clausen (Buchhandlung Riemann (im Foto links)), die für ihre Ideen bekannt ist. Das Ergbnis war eine außergewöhnliche Buchpremiere für das Buch Opus – Das verbotene Buch von Andreas Gößling.

Sie hatte 150 Schülerinnen und Schüler aus fünf 9. Klassen sowie zahlreiche weitere erwachsene Interessenten dazu gebracht, sich vorgestern in der Aula des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg zu versammeln, um durch zwei ihrer Mitschüler das in dieser Woche bei Boje erschienene Buch kennenzulernen, dessen roter Faden die sich im Fränkischen zutragende Jagd nach einem der Zensur verhassten Buch ist.

Andreas Gößling (r.) und Ulrich Störiko-Blume

Unter den Gästen war natürlich auch Boje-Verleger Ulrich Störiko-Blume, den besonders beeindruckte, „zwei junge Leute in freier Rede Inhalt, Buchkritik und eigene Meinung vortragen zu hören“ und auch, dass die beiden die Intention des Autors begriffen hätten: „Der 15jährige Max erkannte in dem Buch die neue Art von Fantasy, die sich für ihn positiv von der Flut derjenigen Bücher abhebe und auch seine Mitschülerin Diana war fasziniert von Gößlings Idee, dass richtig verstandene Geschichten magische Kräfte freisetzen können“.
Der Autor las eine gute Stunde vor gebannt lauschendem Publikum, das sich anschließend an der eigens aufgebauten Bar auf Einladung des Verlags an (Störiko-Blume beteuert:“alkoholfreien“) Cocktails erfreuen konnte. Auch für Direktor Herbert Röser, der seine Schule zur Verfügung gestellt hatte, war das wohl für alle Anwesenden ein „ganz ungewöhnlicher Nachmittag“. Auch Schul-Bibliothekarin Lucia Herrmann strahlte und Irmgard Clausen schmunzelte selbstbewusst: „Tja, uns fällt immer etwas ein.“
Die Fotos werden freundlicherweise vom Coburger Tageblatt zur
Fotos: (c) Carolin Herrmann

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