Ralf Daab (Foto), Geschäftsführer des Kölner daab Verlags, hat am 24.02.2010 beim Amtsgericht Köln für seinen Verlag Insolvenzantrag gestellt.Keine gute Nachricht also wieder mal kurz vor dem Wochenende: Trotz eines hochgelobten Produktes und gutem Start hat sichtlich die Eigenkapital-Decke nicht gereicht.
Der Verleger des vor sechs Jahren gegründeten [mehr…] Start Up-Unternehmens mit inzwischen rund 100 lieferbaren Titeln sah sich vor allem „durch das derzeit schwierige Marktumfeld, vor allem im Ausland, und den daraus resultierenden Umsatzeinbrüchen zu diesem Schritt gezwungen.“ Der 45-jährige Verleger: „Dies ist eine sehr schwerere Entscheidung, nachdem wir in den sechs Jahren ein starkes Programm aufbauen konnten“.
Das geplante Frühjahrsprogramm mit 22 Titeln kann derzeit noch nicht ausgeliefert werden, obwohl dafür viele Bestellungen vorliegen. Daab ist jedoch zuversichtlich, dass es Möglichkeiten gibt, in Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter, das Unternehmen zu sanieren: „„Wir haben ein tolles Produkt und ein weltweites Vertriebsnetzwerk, das es zu
nutzen gilt. Auch die stärkere Ausrichtung auf online Aktiviäten über unsere Community edaab.com behalten wir weiterhin fest im Blick.“