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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Booker-Preis von 1970 wird in diesem Jahr verliehen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Wer sich doof anstellt, muss sich doof kommen lassen: Das ist zur Zeit unser Staatshehler-Club, genannt Bundesregierung..Wenn die CD mit geklauten Daten schon zweieinhalb Mille kostet, fragt Hans-Jürgen Linke heute in der FR, nach welchem Mehrtsteuersatz wird das Ding denn offiziell verbucht? 7%? 19%? Wie beim Hotelfrühstück neuerdings ne lustige Mischung aus beidem? Oder gilt beim Erwerb Schweizer Recht? – Alles ganz schön spannend…

Frankfurter Rundschau

Heute hier die Kopenhagener Rede von Hans-Magnus Enzensberger, die wir gestern schon in der FAZ gelesen haben.

Sonst nix.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Annika Müller rezensiert Jaume Cabrés Roman Senyoria (Suhrkamp) – die Rezensentin hat offensichtlich mit dem Original verglichen und wundert sich über so manche Auslassung.

Andrej Blatnik erzählt von der Liebe in der Konsumdiktatur: Ändere mich ist bei Folio erschienen.

Frank Zöllner über Roberto Zapperi Abschied von der Mona Lisa (C.H. Beck).

Ein Deutschland-Bild für die Franzosen? Clemes Pornschlegel Penser l’Allemagne. Littérature et politique au XIXe et XXe siècles (Editions Fayard).

Die Welt

Komische Sitten: Der Booker-Preis von 1970 soll in DIESEM Jahr verliehen werden, teilten die Organisatoren diese Woche mit. Man hat damals nämlich einen Jahrgang regelrecht verschlafen. Die Botschaft hat aber nicht mehr alle Nominierten erreicht. Viele von ihnen sind längst tot.

Eine kritische Ausgabe von Mein Kampf soll 2015 im Institut für Zeitgeschichte erscheinen. Wahrscheinlich nicht nur die. Ab 2015 können sich allerdings auch die Nazis auf das Machwerk stürzen – da ist Hitler – urheberrechtlich gesehen – „frei“.

Süddeutsche Zeitung

Alex Rühle über Fabrizio Gattis Bilal. Als Illegaler auf dem Weg nach Europa (Kunstmann).

Julia Amalia Heyer rezensiert Charlie Englishs Das Buch vom Schnee (Rogner & Bernhard).

Joel Agee, Sohn von James Agee und (zeitweise) Stiefsohn von Bodo Uhse und also in der DDR aufgewachsen, bis er mit seiner Mutter 1960 wieder nach Amerika ging und dort LSD zu schätzen lernte, war im Brechthaus und hat unter Moderation von KD Wolff über seine Jugend gesprochen.

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