
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Thema natürlich im „Lokalblatt“: „Der Weg nach Berlin ist frei“, weil „Joachim, der Widerspenstige,“ seine Anteile verkauft hat.
Kurz gemeldet noch: Der Mainzer Historiker Kurt Flasch erhält den Lessing Preis.
Ach ja, dazu hat Arno Widmann eine Literatur-Auswahl zur Botticelli im Frankfurter Städel zusammengestellt. Schöne Idee für einen Thementisch.
Der Krimitipp gilt Ulrich Ritzels Beifang. Und Pünktchen und Anton gibt es jetzt bei Dressler auch als „spannenden“ Comic von Isabel Kreitz.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Natürlich auch hier: „Suhrkamp ohne Unseld“.
Mehr in der Beilage:
Patrick Bahners schreibt über den „philosophischen Roman Alix, Anton und die anderen, mit dem Katharina Hacker „einen epischen Zyklus beginnt“ (Suhrkamp).
„Wenn die Söhne in den Krieg ziehen“: Anja Hirsch findet, Eine Frau flieht vor einer Nachricht von David Grossmann sei „eine bewegende Symphonie der Stimmen“ (Hanser).
Im Lehmstedt Verlag ist eine Sammlung von Erinnerungen an bb erschienen Begegnungen mit Brecht, die Erdmut Wizisla herausgegeben hat und die „zu den schönsten Entdeckungen einlädt“.
Die Welt
Wieder 7 Seiten Bücher in der Beilage „Die Literarische Welt“, „Buch der Woche“ ist Vom Aufenthalt von Botho Strauß.
Und „Ulla allein zu Hause“: Uwe Wittstock sagt, nachdem Joachim Unseld seine Suhrkamp-Anteile verkauft hat, werden „die Probleme des Traditionshauses dadurch kaum kleiner“.
Süddeutsche Zeitung
Natürlich auch hier: Thoma Steinfeld schreibt „Zurück zu den Büchern – die böse Seifenoper um den Suhrkamp Verlag geht zu Ende.“
„Utopie in 88 Kisten“; Tobias Kniebe schreibt über die zehnbändige Kubrick-Edition bei Taschen.
„Herren der Erschöpfung – Hellmuth Karasek hat seine erotischen Memoiren geschrieben“: Burkhard Müller findet, Ihr tausendfaches Weh und Ach wird durch seinen „Mut zur lächerlichen Selbstpreisgabe“ gerettet (Hoffmann und Campe).
„Unheil droht, wo Rituale wanken“: Auch Meike Fessmann schreibt über Alix, Anton und die anderen von Katharina Hacker ((Suhrkamp, s.o.) – und gibt Deutungshinweise, wie es zum Zerwürfnis mit ihrem Verlag gekommen sein muss.







