
Hier finden Sie die Bücher, die morgen im Literaturteil der ZEIT besprochen werden. So bekommen Sie heute einen Überblick, was der Kunde morgen sucht – oder Sie auf den Büchertisch legen wollen. Und Sie können jetzt noch bestellen.
„Sein geheimnisvolles Glück“: Imre Kertész wird 80, und sein ungarischer Weggefährte László F. Földényi erklärt uns, warum er so unverzichtbar ist. Darüber berichtet Iris Radisch an Hand des Titels László F. Földényis Schicksallosigkeit Ein Imre-Kertész-Wörterbuch, aus dem Holtzbrinck-Haus Rowohlt Verlag.
Empfohlene Zeitschrift ist „Kultur & Gespenster“: Nr. 9/2009; Textem Verlag, (www.textem.de).
Vladimir Nabokov wollte sie nie veröffentlichen – die Karteikarten zu dem unvollendeten Werk Laura, berichtet Michael Maar über das Buch von Vladimir Nabokov: Das Modell für Laura – Sterben macht Spaß; Romanfragment auf 138 Karteikarten, herausgegeben von Dmitri Nabokov beim, Holtzbrinck-Haus Rowohlt und titelt „Schlittenfahrt mit jungen Frauen“.
„Hier kracht’s“: Henning Kober versucht sich an Radikalitätsposen, berichtet Wilhelm Trapp nach dem Blick in dessen Unter diesem Einfluss bei dem Holtzbrinck Verlag Fischer.
Warum man nicht ständig an seinem Glück herumschmieden soll, erkläre das Lesebuch für Glückliche herausgegeben von P. Hutsch auch im Holtzbrinck-Verlag Fischer Taschenbuch mit der Überschrift „Nagelprobe“.
„Ein rationales Genie“: Zwei Bücher und eine Jahrhundertedition seiner Briefe revolutionieren unser Bild des Malers Vincent van Gogh, so Stefan Koldehoff über das Buch Erinnerungen an Vincent van Gogh von Malte Lohmann bei Nimbus.
„Die tödliche Last der Vergangenheit“: Boualem Sansal erzählt eine deutsch-französisch-algerische Familiengeschichte zwischen Nationalsozialismus und Islamismus, so Karl-Markus Gauß über Das Dorf des Deutschen oder Das Tagebuch der Brüder Schiller im Merlin Verlag.
Das Gedicht ist von Christopher Middleton aus dem Buch Im geheimen Haus, Verlag Das Wunderhorn.
KINDER- UND JUGENDBUCH:
„Eine Chaoslawine wegen der Haustiervorsellungen“ – Tino/Susanne Strasser (Ill.): Pieps! – Das Mäuschen, Bajazzo
LUCHS 2009 – Meg Rosoff: Damals, das Meer, Carlsen ist von der ZEIT und Radio Bremen prämiert worden. Susanne Mayer stellt den Titel über die erste Liebe vor.
„Auf der Flucht“ – Michael Morpurgo: Warten auf Anya, Carlsen (ab 12 Jahren)
„Mit viel Puff nach vorn“ – Katja Nicodemus fühlte sich von Neal Layton: Eine kurze Geschichte von allen Dingen (Boje) glänzend unterhalten. Auf 15 Seiten mit zehn Pop-up-Bildern stecken einige Millionen Jahre Geschichte. (ab 6 Jahren)
„Bruderliebe im Härtetest“ – Franz Lettner bespricht Ulf Nilsson/Eva Eriksson: Als wir allein auf der Welt waren, Moritz Verlag (ab 4 Jahren)
„Im Reservat“ – Hilde Elisabeth Menzel gibt ihr großes Indianerehrenwort: Sherman Alexie: Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers, dtv (ab 14 Jahren)
„Wer oder was oder wie bin ich?“ – Heinz Janisch/Linda Wolfsgruber: Wie war das am Anfang, Wiener Dom-Verlag (ab 2 Jahren)
„Kinderzart, traumklar“ – Wilhelm Trapp rezensiert Friederike Mayröcker/Angelika Kaufmann: Jimi, Insel (ab 4 Jahren)
„Noch samsig genug“ – Das findet Iris Mainka nach der Lektüre von Paul Maar: Onkel Alwin und das Sams, Friedrich Oetinger (ab 10 Jahren)
„Grusel und Graus“ – Hilal Sezgin will Eltern die Furcht vor Fantasy nehmen und bespricht
– Tad Williams/Deborah Beale: Die Drachen der Tinkerfarm, Klett-Cotta (ab 10 Jahren)
– Kristin Cashore: Die Beschenkte, Carlsen (ab 14 Jahren)
– Benjamin J. Myers: The Bad Tuesdays/Die verbogene Symmetrie, Freies Geistesleben (ab 13 Jahren)
„Wollt ihr alle Hexen sein?“ – Christina Rietz findet die zwei Bände Benjamin Lacombe/Sébastien Perez: Lisbeth und das Erbe der Hexen (Jacoby und Stuart) „düster-schön“ (ab 7 Jahre)
„Komplexes Leben“ – Urs Willmann hält Douglas Palmer, Peter Barrett: Evolution. Die Entwicklung des Lebens (Gerstenberg) für ein Buch für „Freaks und Hochbegabte“ (ab 15 Jahren)
„Im Sinn verwurzelt“ – Elisabeth von Thadden über Bhajju Shyam/Durga Bai/Ram Singh Urveti: Das Geheimnis der Bäume (Nord-Süd-Verlag) (ab 6 Jahren)
„Wunderbares,
Erschreckendes“ – Eugénie Bott hat Charlotte Kerner (Hrsg.): Die nächste GENeration
Science + Fiction (Beltz & Gelberg) gelesen (ab 14 Jahren)
„Kreatives Sternenchaos“ – Josephina Maier über Gerhard Staguhns Versuch, „ins kosmische Durcheinander von Schwarzen Löchern, Braunen Zwergen und Roten Riesen etwas Licht zu bringen“: Warum das Weltall immer rätselhafter wird. Das Neueste vom Universum (Hanser) (ab 12 Jahren)
„Wunder der Papierkunst“ – „Unheimliche Anschaulichkeit“: Sam Ita :Moby Dick. Ein Pop-up-Buch, Knesebeck (ab 6 Jahren)
„Holter und Polter“ – Hinrich Schmidt-Henkel über die Nacherzählung von Martin Jenkins von Miguel de Cervantes: Don Quijote (Sauerländer): „zähe Kost. Darf man sie versüßen?“ (ab 8 Jahren)
„Ganz klassisch“ – Peter Kümmel hat das Bilderbuch Eduard Mörike/Hannes Binder (Ill.): Um Mitternacht, Bajazzo gelesen: „Eduard Mörikes Nachtgedicht wird von Hannes Binders Feder aus dem Schwarz geschürft.“ (ab 5 Jahren und für alle)