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Verband kartographischer Verlage: Michael Menzel als Vorsitzender im Amt bestätigt

Auf der diesjährigen Hauptversammlung des Verbandes kartographischer Verlage in Deutschland e.V. (VKViD) wurden wurden Michael Menzel als 1. Vorsitzender und Bernhard Spachmüller (beide iPUBLISH) als 2. Vorsitzender bestätigt. Neu in das Amt des Schatzmeisters wurde Wolfgang Kolb (MairDumont) gewählt. Ausgeschieden ist Dagmar Ludewig (Busche Verlagsgesellschaft).

Inhaltlich wurde intensiv der Wandel der Produktion von kartografischen Erzeugnissen diskutiert. Denn: Um der großen Nachfrage nach geobasierten Informationen adäquat nachzukommen, produzieren viele Häuser zunehmend datenbankgestützt und GIS-konform und geben dabei die bis dahin graphisch überlegenen DTP-Software Programme wie Adobe Freehand etc. auf. Die optische Qualität und Nutzerfreundlichkeit einer Karte, ob elektronisch oder gedruckt, leidet darunter enorm. So beschloss der VKViD, gemeinschaftlich mit der Hochschule München, Fakultät für Geoinformation, und dem Dachverband Deutsche Gesellschaft für Kartographie (DGfK) den Einfluss auf die Produktpolitik der GIS-Hersteller zu erhöhen.

Die Klagen mancher Landesvermessungsämter wegen angeblicher unrechtmäßiger Nutzung staatlicher Kartendatenbanken gegen seine Mitglieder werde hinsichtlich Projekten mit frei zugänglichen Kartographien wie OpenStreetMap oder anderer Wiki-Projekte mit Interesse beobachtet, so Michael Menzel Der Verband fordere hier Rechtsklarheit für seine Mitglieder und stelle besorgt fest, dass Kläger und Gericht dem gleichen Dienstherrn unterstellt sind.

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