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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und alle gratulieren Walter Helmut Fritz zum 80.

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Großes Interview mit Elke Heidenreich: „Avanti an die Herzen!“

Rolf Wiggershaus über die Praxis der Wiedergutmachung von Norbert Frei (Wallstein).

Eine „berauschende Satire“ ist Oleg Jurjews Roman Die russische Fracht (Suhrkamp), findet Rezensentin Nicole Henneberg.

Ann Wolff und Ben Hase haben unzählige Sexratgeber getestet und nun selber einen geschrieben: Sex zum Selbermachen (Droemer Knaur) – Frederik Jötten hat das Autorenpaar interviewt, aber so rasend aufregend-neu ist es nun wieder nicht, was sie da von sich geben…

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Von Walter Helmut Fritz gibt es zum 80. Werke in drei Bänden (Hoffmann und Campe). Wulf Segebrecht gratuliert dem Autor zum heutigen Geburtstag.

Uwe Walter bespricht Alte Geschichte zwischen Wissenschaft und Politik. Gedenkschrift für Karl Christ (Harrassowitz).

Die Welt

Struwwelpeter geht noch frecher, wenn Fil und Atak sich dran vergreifen. Frei nach Heinrich Hoffmann. Bei Kein & Aber.

Hansgeorg Schmidt-Bergmann würdigt Walter Helmut Fritz zum 80.

Süddeutsche Zeitung

Thomas von Steinaecker hat sich Ben Katchors Hauptwerk Der Jude von New York angeschaut (Avant). Für Steinaecker macht die Art und Weise, wie virtuos und intelligent Katchor Text und Bild kombiniert, das Buch zu einem Höhepunkt in der Geschichte des Comics.

Bei Schwarzkopf & Schwarzkopf ist ein Buch von William Shatner mit David Fisher herausgekommen. Der Schauspieler, der Captain Kirk auf dem Raumschiff Enterprise war, erzählt in Durch das Universum bis hierher von seinem arbeits- und anekdotenreichen Leben. David Steinitz rezensiert.

José Saramago erzählt in Kleine Erinnerungen (Rowohlt) von seiner Kindheit und Jugend in Lissabon. Hans-Peter Kunisch: „ Diese Erinnerungen sind mal wichtig, mal nebensächlich, ergeben ein vielseitiges, keineswegs kohärentes, erstaunlich ,aufrichtig’ wirkendes Bild.

Hans Maier über Literatur und Politik in der Adenauer-Zeit in Medienmacht und Öffentlichkeit in der Ära Adenauer, herausgegeben von Tilman Mayer (Bouvier). Gustav Seibt meint, dass man die Existenz einer Literatur der Bundesrepublik nach Maier zitatenreicher Abhandlung nicht mehr bestreiten könne.

Der britischen Bestsellerautor Nick Hornby über törichte Männer, vorbildliche Frauen und warum es so langweilig ist, erwachsen zu sein. Das halbseitiges Interview führte Anne Ameri-Siemens.

„Ist das Fernsehen zu doof für Reflexion?“: Joachim Kaiser schreibt ein Plädoyer für konzentrierte Anstrengungen in Literatursendungen – als Antwort auf die TV-Vorleserin Amelie Fried. Die ist der Meinung, man dürfe den Zuschauer nicht mit Fachvokabular und hochgestochener Literaturtheorie verschrecken.

Neue Zürcher Zeitung

„Semantik der Leere“: Unter diesem Titel untersucht Lucian Hölscher Grenzfragen der Geschichtswissenschaft. Wallstein-Verlag.

„Landschaften und Lebensläufe“: Die präzise Prosa des Ukrainers Taras Prochasko in Daraus lassen sich ein paar Erzählungen machen, Edition Suhrkamp 2578 sei eine Entdeckung, so Ilma Rakusa.

„Kein Mord im Landhaus“: Reiner Moritz begeistert sich für Val McDermids schottisch-italienischen Krimi Nacht unter Tag bei Droemer: „Und kleine Beiträge zur Gender-Diskussion liefert die gewitzte Autorin überdies: ‚Auch Männer haben Intuition. Nur nennen sie sie Logik.'“, zitiert er.

„Der deutsche Sokrates“: Shmuel Feiner über Moses Mendelssohn und die Aufklärung in
> Moses Mendelssohn. Ein jüdischer Denker in der Zeit der Aufklärung, Vandenhoeck & Ruprecht, außerdem empfohlen:
> Moses Mendelsohn: Ausgewählte Werke. Studienausgabe in zwei Bänden, Hrsg. von Christoph Schulte, Andreas Kennecke und Grażyna Jurewicz, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Bd. I: Schriften zur Metaphysik und Ästhetik 1755–1771; Bd. II: Schriften zu Aufklärung und Judentum 1770–1786

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