Wie wir gerade erfahren, hat Verleger Vittorio E. Klostermann das Editorial seiner kommenden Vorschau (sie erscheint Mitte September) vorab online gestellt. Sie beschäftigt sich mit der oft gehörten Gegenfrage „Was ist schlecht an Google?“ Er hat den Praxistest für seinen Verlag gemacht:
„Wir fanden auf Anhieb eine ganze Reihe lieferbarer Bücher unseres Verlags, die von Google als „not available“ eingestuft wurden. Nun bietet Google zur Korrektur der Einstufung eine Datenbank an, die „Book Rights Registry“. Autoren und Verlage, die ihre Rechte wahren möchten, müssen sich jedoch durch die unvorstellbare Titelmenge von 80 Mio. Einträgen kämpfen, um dort das „opt out“ zu
erklären. Und das geht nicht einfach durch das Setzen eines Hakens; die Lieferbarkeit muss für jeden Titel einzeln nachgewiesen werden.“
Gegenüber buchmarkt.de sagt er: „Es ist nicht so einfach aus der Ferne seine Rechte warhrzunehmen. Man kann nie sicher sein, dass man alle Titel des eigenen Verlags in der Datenbank findet und wirksam das Opt-Out erklären kann. Damit wird das Opt-Out-Verfahren zur Farce.“







