
terinnen Susanne Stärker (l.) und Ulrike Bettermann
Die Buchhandlung Schade in Bad Salzuflen wird heute 100 Jahre alt.
Die Buchhandlung wurde 1909 von Georg Schade, dem Großvater des heutigen Inhabers Dieter Schade, in dem damals aufstrebenden Kurort Salzuflen gegründet. Ein Jahr später kam ein kleiner Verlag hinzu, in dem Schade zunächst Kunstdrucke, Ansichtskarten und später auch Bücher verlegte, außerdem eine Leihbibliothek und eine Werkstatt zur Erledigung von Buchbinde- und Bildereinrahmarbeiten.
Mitte der 20er Jahre pachtete Georg Schade zusätzlich einen Pavillon am Haupteingang des Salzufler Kurparks, bald darauf auch noch einen Zeitungskiosk am örtlichen Bahnhof.
Nach Georg Schades Tod im Jahr 1959 wurde das Unternehmen zunächst von Ehefrau Hertha Schade und Tochter Liselotte Fleischmann weitergeführt, die sich ganz auf den Handel mit Büchern und Schreibwaren konzentrierten und den Laden sicher in die 70er Jahre steuerten.
1974 übernahm mit Dieter Schade, Georg Schades Enkel und Filius von Gründer-Sohn Hanns-Georg, die dritte Generation das Ruder. Als ausgebildeter Einzelhandelskaufmann mit Berufserfahrung in einem Bielefelder Buch- und Zeitschriftengroßhandel brachte er die besten Voraussetzungen mit – durch die Eheschließung mit Barbara Niedermeier stand ihm zudem eine ausgebildete Buchhändlerin zur Seite.
1984 wurde das Ladenlokal deutlich vergrößert – seitdem befindet sich im Erdgeschoss die Schreibwaren-Abteilung unter der Leitung von Barbara Schade, in der ersten Etage die Buchhandlung unter der Leitung von Dieter Schade.
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