Axel Springer-Chef Mathias Döpfner hofft offenbar auf das iPhone als Umsatzbringer. „Sämtliche Inhalte auf Smartphones werden wir auf Dauer gegen Gebühr anbieten“, kündigt Döpfner im FAZ-Interview an. Er spricht sich aber gegen ein staatlich verördnetes Gebührensystem aus.
Döpfner blickt dabei vor allem auf die BILD. Ermutigend für ihn ist, dass 80.000 Leser den Super Bundesliga-Manager für 7,99 Euro abonniert hätten. Doch auch einige Inhalte der Springer-Regionalzeitungen wie Hamburger Abendblatt oder Berliner Morgenpost sollen im Internet nicht länger kostenlos sein.
„Für unsere Regionalzeitungen arbeiten wir derzeit an einem Freemium-Modell: Allgemeine Nachrichten sind für den Leser gratis, Premiuminhalte kosten Geld“, kündigte Döpfner in der FAZ an. „Wer etwa die Exklusivgeschichte aus der Stadtverordneten-Sitzung lesen möchte, das Archiv oder den Staumelder nutzen will, muss zahlen.“ Bereits am 6. August hatte Rupert Murdoch angekündigt, Inhalte kostenpflichtig zu machen.







