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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Michael Jürgs kämpft gegen die neue deutsche Verblödung

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Der indonesische Schrifststeller Rendra ist gestorben.

Sylvia Staude rezensiert Gil Adamsons In weiter Ferne die Hunde (C. Bertelsmann).

Harry Nutt hat sich die gemeinsame Kampfschrift Angriff auf die Freiheit von Ilija Trojanow und Julie Zeh (Hanser) angesehen – und findet den Traktat leider misslungen.

Auf der letzten Seite: 10 Fragen an Michael Jürgs, wie er die grassierende Verblödung in Deutschland aufhalten will (SeichtgebieteC. Bertelsmann): „Für mich ist die Würde des Menschen angetastet, wenn Mario Barth ins Mikrophon furzt.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Köln will mit Unterwasserbergung weitere Bestände die Historischen Archivs retten.

Sabine Berking über Ljudmila Ulitzkaja]s Daniel Stein (Hanser).

Bei Niemeyer sind die Texte der deutschen Tischgesellschaft von Ludwig Achim von Arnim erschienen.

Annotationen
Dan Chiasson Naturgeschichte (luxbooks) und Anne Cuneo Zaida (Bilgerverlag).

Neue Wirtschaftsbücher
Hermann Siman 33 Sofortmaßnahmen gegen die Krise (Campus)

Peter Drucker Die fünf entscheidenden Fragen des Managements (Wiley-VCH)

Michael von Prollius Die Pervertierung der Marktwirtschaft (Olzog)

Die Welt

Heute nichts für uns.

Süddeutsche Zeitung

Gustav Seibt mit literaturkritischen Anmerkungen zu Volker Zastrows Recherche die „hessischen Vier“ – Die Linke. Eine Intrige (Rowohlt) – zur Erinnerung: Es geht um die vier SPDler, die ihrer Chefin Ypsilanti nicht durchgehen ließen, dass sie mit Wahlbetrug die Macht im Lande übernehmen wollte – und so den Weg freimachte für noch einmal Roland Koch.

In China revolutioniert ein E-Book-Verlag das Geschäft. Scheint prima zu laufen, und solange man der Kommunistenpartei nicht in die Quere kommt, wird’s auch keine Repressionen geben.

Fast eine ganze Seite über den neuen Simplicissimus Teutsch, den Eichborn uns (in der Übertragung von Reinhard Kaiser) auf den Tisch legt.

Das politische Buch
Hubertus Knabe Honeckers Erben. Die Wahrheit über die Linke (Propyläen), Jan Korte Instrument Antikommunismus. Sonderfall Bundesrepublik (Dietz)
Youssef Courbage, Emanuel Todd Die unaufhaltsame Revolution (Piper).

Wirtschaftswoche

Martin Lindstroms Buch Buyology. Warum wir kaufen, was wir kaufen (Campus) hat es auf den Titel des Wirtschaftsmagazins geschafft.

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Ausschreibung für den Paul-Celan-Preis 2026 läuft

Noch bis zum 28. Februar 2026 können Verlage Vorschläge zum Paul-Celan-Preis für herausragende Literaturübersetzungen ins Deutsche einreichen. Seit 1988 stiftet der Deutsche Literaturfonds den Paul-Celan-Preis für herausragende Literaturübersetzungen ins Deutsche.

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