
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Milena hat Hilde Spiels Tagebuch Rückkehr nach Wien veröffentlicht.
Marlene Streeruwitz mosert gegen die Salzburger Festspiele – sie seien „faschistoid“.
Katharina Granzin rezensiert Ljudmila Ulitzkajas Roman Daniel Stein (Hanser)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Tilman Speckelsen: „Warum die Kinder- und Jugendliteratur sich endlich von ihrer erwachsenen Leserschaft emanzipieren muss – ein Befreiungsschlag sei nötig.
Tobias Rüther über „Struwwelpeter Superheld“ – eine Ausstellung in Frankfurt, und Kein & Aber hat das Buch dazu [mehr…].
Andreas Platthaus über das Künstlerbuch Wanderer von den Hochschule für Grafik und Buchkunst.
Eine „glänzende Charakterstudie“ sei Thomas Rosenbooms neuer Roman Der Nachfolger (DVA), schreibt Sarah Elsing.
Annotationen
Irene Ferchl Auf einem Badesteg (Aviva) und Olivier Adam Nichts was uns schützt (Klett-Cotta).
Ein Nachruf auf Budd Schulberg [mehr…].
Die Welt
„Was ist faschistoid“, fragt Eckhard Fuhr angesichts der Vorwürfe von Marlene Streeruwitz gegenüber den Salzburger Festspielen.
Ein Interview mit Neil Gaiman, dessen Buch Coraline verfilmt wurde.
Und noch ein Nachruf auf Budd Schulberg.
Süddeutsche Zeitung
„Wie Tom und Jerry im Versuchslabor“: Christoph Haas bespricht Spirou Spezial – Porträt eines Helden als junger Tor von Émile Bravo (Carlsen). Haas findet, das neue Spirou-Album sei ein Schock, da der jugendliche Held darin vom Eiswind der Geschichte zersaust würde.
Lydia Mischkulnig sucht Situationen, in denen das Alltägliche ins Absurde kippt. Kristina Maidt-Zinke rezensiert Macht euch keine Sorgen. Neun Heimsuchungen, erschienen bei Haymon.
„Ins Reich der Dinge“: Florian Kessler hat sich Tom McCarthys viel gelobten Debütroman 8 ½ Millionen angeschaut und nennt ihn unbarmherzig (Diaphanes).
Im Verlag Theater der Zeit haben die Herausgeber Thomas Flierl und Frank Raddatz Welten Wenden 89/90 veröffentlicht. Der Berliner Galerist und Kneipier Manfred Giesler erinnert sich darin an Der Besuch. Über das Treffen zwischen Heiner Müller und Ernst Jünger im Februar 1988 im Kreuzberger Café Mora.