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Verlag betont noch einmal: „Gault Millau ist nicht käuflich“

Clemens Hahn, Programmleiter GAULT MILLAU im Christian Verlag, hat heute noch einmal bekräftigt: »Die Aufnahme von Weingütern und deren Bewertung im GAULT MILLAU WeinGuide ist völlig unabhängig von der Buchung eines von uns offerierten, kostenpflichtigen Marketingpakets.“

Die Reaktion auf ein solches Angebot hatte Armin Diel, seit 1993 Chefredakteur und Herausgeber des GAULT MILLAU WeinGuide, vor einigen Tagen zum Rücktritt veranlasst, weil er sich persönlichen Angriffen ausgesetzt sah, da in diversen Medien berichtet worden war, dass der GAULT MILLAU WeinGuide künftig für die Bewertung und Aufnahme von Weingütern Geld verlange. Hahn noch einmal seit heute auf der Webseite des Verlages: „Dieser Vorwurf ist völlig haltlos: die Aufnahme und Bewertung im GAULT MILLAU WeinGuide sind nicht käuflich.“

Dort heißt es weiter:

„Die Redaktion des GAULT MILLAU WeinGuide ist gänzlich frei in der Auswahl und Bewertung der Weingüter und der vorgestellten Weine. Und selbstverständlich ist es auch weiterhin so, dass für die Verkostung der Weine und deren Veröffentlichung im WeinGuide kein wie auch immer gearteter Beitrag zu entrichten ist! Es ist sogar sichergestellt, dass die Redaktion garantiert nicht erfährt, welcher Betrieb das Marketingpaket bestellt hat und welcher nicht. Die saubere Trennung von Redaktion auf der einen Seite und Vertriebs- und Anzeigengeschäft auf der anderen gehören für den Christian Verlag zu den Grundlagen journalistischer und verlegerischer Prinzipien.“

Hahn: Wenn „nun noch immer von einem »Zwangsbeitrag« die Rede sei oder davon, Winzer könnten sich einen Eintrag im GAULT MILLAU WeinGuide erkaufen, entbehrt dies jeder Grundlage“.

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