
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch
Frankfurter Rundschau
Die „Unabaschließbarkeit familiärer Konflikte“ zeigt Jonathan Coe in Der Regen, bevor er fällt, DVA, auf, meint Julika Griem.
Christian Pernaths Landtierarzt stolpert in Ein Morgen wie jeder andere in eine Mordermittlung, dtv. Er schaffe es, so die Rezension, etwas Neues ins Genre zu bringen.
„Vergnüglich und anregend“ für Kinder ab 6: Fredrik Vahle: Zauberfisch, Sauerländer.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Mit einem Stipendium des DAAD ist der iranische Autor Amir Hassan Cheheltan seit Juli in Deutschland. Sein Roman Teheran Revolutionsstraße erscheint diesen Monat bei P. Kirchheim. Die letzten Tage in Teheran hat Chehaltan Tagebuch geführt. Die Eintragungen vom 20. bis zum 30. Juni in der FAZ.
Am Ende „ist nichts gut, aber auch nichts ganz verloren“: Dinaw Mengestus Roman über „Arm und Reich, Weiß und Schwarz, Oben und unten“ Zum Wiedersehen der Sterne bei Claassen.
„Neugierige Insistenz, eine botanisierende Großzügigkeit} und Frische des Urteils zeichne Maeve Brennans Der Morgen nach dem großen Feuer bei Steidl aus.
Die Welt
Hendrik Werner über das Phänomen Stieg Larsson.
Die Einführung des Kindle verzögert sich noch. Trotzdem glaubt Hendrik Werner nach einem Blick in die USA, dass elektronische Lesegeräte auch hier nach und nach sich durchsetzen werden.
Edward FitzGerald hat die „sinnenfreudigen und ketzerischen“ Vierzeiler von Omar Khayyam aus dem 11. Jahruhundert nachgedichtet: „Omar Khayyam ist auf den Straßen von Teheran quicklebendig. Niemand, wirklich niemand hat den religiösen Fanatismus mehr gehasst als er.“
Süddeutsche Zeitung
Rita Scotti erzählt in Der Raub der Mona Lisa. Die wahre Geschichte des größten Kunstdiebstahls vom Verschwinden des berühmten Gemäldes Leonardo da Vincis (Fackelträger). Johannes Willms rezensiert.
„Bildbände aus Hamburg und Düsseldorf“: Die Hamburger Kunsthalle hat, gefördert von der Zeit-Stiftung, ihre italienischen Zeichnungen systematisiert, beschrieben und in drei Bänden zusammengefasst: David Klemm, Italienische Zeichnungen 1450 – 1800, Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle, Böhlau. Das Düsseldorfer Museum Kunstpalast hat einen kaum kommentierten Bildband bei Kerber Art herausgebracht. Die Schau zu Auf Papier. Von Raffael bis Beuys, von Rembrandt bis Trockel ist noch bis zum 2. August im Kunstpalast zu sehen.
Merten Worthmann bespricht José Manuel Prietos Die kubanische Revolution und wie erklär ich sie meinem Taxifahrer, erschienen bei Suhrkamp: „Der persönlich gefärbte, locker durch Geschichte und Gegenwart stapfende Essay, zum 50. Jahrestag der Revolution erschienen, ist kein Schnellkurs für blutige Anfänger, sondern ein Alternativkurs für jene, die schon eine grobe Ahnung haben – oder eine klare Meinung – und für die sich Prieto jetzt entschieden zwischen die Stühle setzt, energisch und originell anredend sowohl gegen die Verteidiger der Revolution als auch gegen ihre Verächter“.
Die SZ-Autoren Stephan A. Weichert, Leif Kramp und Hans-Jürgen Jacobs kommentieren in Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert die Zeitungskrise (Vandenhoeck & Ruprecht).
Reinhard Jirgl erhält den mit 10.000 Euro dotierten Grimmelshausen-Preis 2009 für seinen Roman Die Stille (Hanser).
„Die Klasse denken“: Johan Schloemann über den britischen Polit- und Romanautor Ferdinand Mount, der heute 70 Jahre alt wird.
Neue Zürcher Zeitung
„Sich dem Schmerz ausliefern“: Ryu Murakamis Roman Piercing formuliert die Sehnsucht nach Grenzüberschreitung, so Leopold Federmair über das Buch aus dem Liebeskind Verlag.
Kurz besprochen wird unter:
> „Bleiplatte des Firmaments“: Ottó Tolnai, Göttlicher Gestank. Gedichte, Edition Korrespondenzen
> „Wiener Sommertage“: Julius Rodenberg: Wiener Sommertage. Herausgegeben von Peter Payer, Czernin-Verlag
> „Schneckenrolle“: Daniel Keel und Winfried Stephan, Das Schreiben ist das Ziel, nicht das Buch. Urs Widmer zum 70. Geburtstag, Diogenes-Verlag
> „Der Komponist Sándor Veress“, Sándor Veress: Komponist, Lehrer, Forscher. Schweizer Beiträge zur Musikforschung, Herausgegeben von Doris Lanz und Anselm Gerhard, Bärenreiter-Verlag.