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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und ein verärgerter J. D. Salinger

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Spektakuläre Eröffnung des Musée Hergé heute – Jens Balzer hat sich schon mal bei „tim und Struppi“ zu Hause“ umgesehen.

Annotationen
Benjamin Black Der silberne Schwan (KiWi und Dagmar Chidolue 44 4-Minuten-Geschichten zum Vorlesen (Fischer Schatzinsel).

Bedeutsamkeit. Über den Zusammenhang von Zeit, Sinn und MedienStefana Sabin stellt viele Fremdwörter für ihr kleine Rezension des bei Hanser erschienenen Buches von Jochen Hörisch.

Der Inhalt des Kölner Stadtarchiv sei zu mehr als drei Vierteln geborgen, berichtet Matthias Pesch – aber in unterschiedlichem Zustand.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auch die FAZ macht mit einer Museumseröffnung auf – in Brüssel gibt’s auf 5 Etagen einen neuen Platz für Magritte.

Steffen Gnam über die „Eulenspiegeleien“ von Yi Munyol Dem Kaiser (Wallstein).

Und Ken Follett wird heute zum 60. von Jochen Hieber als „Weltautor“ gefeiert: „Seine Erzählqualitäten dulden keine Zweifel“.

Die Welt

J. D. Salinger] ist sauer: Er will keine Fortsetzung seines Fänger im Roggen. Das wird sich John David California wohl gedacht haben, weshalb er gar nicht gefragt hat, ob er eine schreiben und sie 60 Years later: Coming through the Rye nennen darf. Rainer Dresen ist sich auf buchmarkt.de [mehr…] sicher, dass das Buch die Läden nicht erreichen wird …

In Louvain-la-Neuve, Belgien, ist ein Museum für Hergé, den Schöpfer von Tim und Struppi eröffnet worden.

Süddeutsche Zeitung

Ulrich Baron über Mirko Bonnés neuen Roman Wie wir verschwinden (Schöffling): „… so leichthändig und elegant entwickelt, dass man sich einen französischen Film versetzt fühlt …“

Jochen Hörisch hat ein Buch über Bedeutsamkeit. Über den Zusammenhang von Zeit, Sinn und Medien geschrieben. Erschienen bei Hanser.

Michael Stallknecht rezensiert Philip Matyszaks Reiseführer Athen für 5 Drachmen und Rom für 5 Denar (beide Hanser): „Diese beiden Reiseführer sind zunächst einmal eine wirklich witzige Sache. Aufgebaut und im Duktus exakt wie die heutigen für das globalisierte Irgendwo, nehmen sie den Leser mit in die Antike.“

Norbert Hummelt auf den Spuren von Hermann Lenz: Im stillen Haus. Wo Hermann Lenz in München schrieb (edition monacensia).

Neue Zürcher Zeitung

Nico Bleutge stellt lateinamerikanische Lyriker vor:
José Kozer: Spuren, Teamart
Juan Manuel Roca: Blindenmond, Edition Delta
Alberto Szpunberg: Der Wind ist manchmal wie alle, Edition Delta

Annie Proulx „verrührt meisterhaft bewährte Zutaten ihrer Bücher“ im neuen Erzählungsband: Hier hat‘s mir schon immer gefallen, Luchterhand

Im Iran noch immer bei der Zensurbehörde ist Mahmud Doulatabadis Der Colonel bei Union bereits lieferbar: „Da erstaunt es kaum noch, dass nicht einmal die deutsche Ausgabe des «Colonel» bei der Teheraner Buchmesse ausgelegt werden durfte.“

In Kürze vorgestellt:
Ulrike Bergmann: Die Mesalliance. Georg Forster: Weltumsegler. Therese Forster: Schriftstellerin. Edition Büchergilde

Hermann Samter: Worte können das kaum je verständlich machen. Briefe 1939–1943., Wallstein

Simon Blackburn: Wollust. Die schönste Todsünde, Wagenbach

Der Spiegel

„Als sich der russische Schriftsteller Victor Hofmann 1911 in Paris das Leben nahm, war er erst 27 Jahre alt. Seine wiederentdeckten Erzählungen zeigen einen beeindruckend modernen Autor“: Autorin Claudia Voigt rezensiert den bei Lilienfeld erschienenen Erzählungsband Lüge von [Viktor (!) Hofmann: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,627408,00.html.

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