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Man Booker Preis geht an Alice Munro

Der mit 60.000 Pfund dotierte Man Booker Preis geht in diesem Jahr an die kanadische Schriftstellerin Alice Munro. Ihre Erzählungen liegen auf Deutsch im S. Fischer Verlag vor.

Die Jury bestand aus Jane Smiley, Amit Chaudhuri und Andrey Kurkov. Ihre Begründung: „Alice Munro is mostly known as a short story writer and yet she brings as much depth, wisdom and precision to every story as most novelists bring to a lifetime of novels. To read Alice Munro is to learn something every time that you never thought of before.”

Auf Deutsch liegen die Bücher von Alice Munro bei S. Fischer vor. Zuletzt, im September 2008, erschienen elf Erzählungen unter dem Titel „Wozu wollen Sie das wissen?“. Ihr neuer Erzählband „Too much happiness“ wird in den USA im Oktober dieses Jahres bei Knopf erscheinen. Die deutsche Übersetzung wird dann laut S. Fischer im Herbstprogramm 2010 oder im Frühjahrsprogramm 2011 herauskommen. Taschenbuchausgaben der Bücher von Alice Munro gibt es auch im Berliner Taschenbuch Verlag sowie bei Wagenbach. Ihr Erzähldebüt „Dance of the Happy Shades“ wird im Frühjahr 2010 im Dörlemann Verlag erstmals auf Deutsch erscheinen. Dieser Erzählband erschien 1968 bei McGraw-Hill Ryerson und wurde im selben Jahr mit dem Governor General’s Award for English Fiction ausgezeichnet. Schon in ihrem Debüt zeigt sich die kanadische Autorin als präzise, unsentimentale und abgründige Chronistin zeitgenössischen Alltagslebens.

Der Preis wird am 25. Juni in Dublin überreicht. Er wird zum dritten Mal verliehen, 2005 erhielt ihn Ismail Kadaré, 2007 Chinua Achebe.

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