3000 Geschichten der Bibel in jeweils 140 Zeichen zusammenfassen: Mit diesem Vorhaben will das neue Portal evangelisch.de auf dem kommenden Kirchentag einen Weltrekord aufstellen.
Der Versuch auf dem 32. Evangelischen Kirchentag in Bremen läuft vom 20. Mai bis zum Pfingstmontag und soll die Bibel ins Twitter-Format bringen. Für die Aktion haben erfahrene Theologen die Bibel in rund 3.000 Abschnitte aufgeteilt. Die neu interpretierten Bibelstellen werden während des Kirchentags aktuell beim Internet-Dienst Twitter http://twitter.com/evangelisch_de veröffentlicht.
Der Rekordversuch ist eine Aktion von evangelisch.de, dem neuen Internetportal der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das am 24. September 2009 online geht. Realisiert und betreut wird evangelisch.de vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP).
Mitarbeiter von evangelisch.de werden während des Kirchentags in Bremen unterwegs sein und an interessierte Besucher Bibelstellen austeilen. Natürlich kann sich jeder auch seine persönliche Lieblingspassage aus dem Buch der Bücher aussuchen. Aufgabe wird es dann sein, die Bibelstellen in eigenen Worten umzuformulieren, wobei die Texte nicht mehr als die twitter-typischen 140 Zeichen umfassen dürfen. Kirchentagsbesucher können ihre Texte von den Mitarbeitern von evangelisch.de direkt bei Twitter einspeisen lassen oder ihre Bibel-Interpretation per Hand auf ihren Bibel-Twitter-Flyer schreiben und abgeben.
Nicht nur Kirchentagsbesucher können mitmachen – jeder ist eingeladen. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich jetzt bereits unter www.evangelisch.de anmelden. Die Teilnehmer bekommen zum Aktionsstart am 20. Mai per Mail eine Bibelstelle zugeschickt. Sie haben dann bis zum 1. Juni Zeit, ihre Neufassung im Twitter-Format zurückzusenden oder in einem Formular bei evangelisch.de einzureichen.
„Der Rekordversuch von evangelisch.de ist eine großartige Idee und eine spannende Herausforderung. Das Schöne ist: Die Menschen setzen sich dabei auf intensive Weise mit der Bibel auseinander. Eine typisch evangelische Aktion, denn auch Martin Luther war es ein Anliegen, den Menschen das Wort Gottes in einer zeitgemäßen, leicht verständlichen Sprache näherzubringen“, sagt Bischof Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD.