Der „Stapellauf“ des Buches Das Schicksalschiff (Abb.) erfolgte gleich zweimal: Bei

auf Cover
einer öffentlichen Abendveranstaltung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, vorher aber noch mit einem festlichen Mittagessen, zu dem der belgische Botschafter Mark Geleyn einem ausgewählten Kreis von Journalisten und Fachleuten eingeladen hatte.
Unter ihnen: Sven Felix Kellerhoff (Die Welt/Welt am Sonntag), Prof. Dr. Wolfgang Benz (Technische Universität Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung), Peter Brinkmann (Berliner Kurier), Piet de Moor (Schriftsteller und Journalist), Michael Gerwarth (Deutschlandradio Kultur), Dr. Gunter Hofmann (Die Zeit) und Dr. Christine Fischer-Defoy (Vorsitzende des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.).

Die belgische Autorin Rosine De Dijn erzählt in dem Buch die Geschichte der Serpa Pinto: Auf dem Weg von Südamerika nach Europa brachte der portugiesische Luxusdampfer sogenannte Auslandsdeutsche, die in den Jahren der Inflation und Wirtschaftskrise nach Brasilien ausgewandert waren, „heim ins Reich“, wo sie für Hitler in den Krieg ziehen wollten. Die Fahrt von Rio nach Lissabon war eine Luxusfahrt, die Rückfahrt wurde zur letzten Rettung für Hunderte von jüdischen Flüchtlingen, die Europa über das neutrale Portugal verließen.
Die 1941 in Flandern geborene Autorin lebt seit 1966 als freie Journalistin in der Nähe von Köln und arbeitet für verschiedene flämische Zeitungen und Rundfunkanstalten. Bei der DVA erschien „Die Flucht der Yudka Kalman“ (1994), „Des Kaisers Frauen“ (1999) und „Liebe, Last und Leidenschaft – Frauen im Leben von Rubens“ (2002).







