
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Heute abend 21 Uhr bei 3sat: Das bin ich wirklich: böse, besoffen aber gescheit: Die Lebensdramen des Joseph Roth. Danach gibt’s den ersten Teil der Verfilmung vom Radetzkymarsch (in der Verfilmung von Michael Haneke).
Frankfurter Rundschau
György Dalos gratuliert Milan Kundera zum 80. Geburtstag. – Mehr heute nicht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zum Stühlerücken in der Buchbranche: „Nachdem mit Piper (Marcel Hartges) [mehr…] und DuMont (Lutz-W. Wolff) [mehr…] zwei Flaggschiffe künftig unter neuer Leitung segeln, hat nun der Eichborn Verlag den fünfunddreißigjährigen Karsten Kredel zum Literaturprogrammleiter gemacht. Kredel kommt von Suhrkamp… Folgen des Stühlerückens (von Ex-Eichborn Wolfgang Hörner zum KiWi-Imprint Galiani [mehr…]: Jenny Erpenbeck hat ihren Weggang von Eichborn bekanntgegeben.
Heute vor 200 Jahren wurde Nikolai Gogol geboren: Reinhard Lauer hat sich auf dem Markt umgesehen: Zwei Übersetzungen der Toten Seelen (Reclam – von Wolfgang Kasack und Artemis & Winkler von Vera Bischitzky) laden zur Wiederbegegnung mit dem Hauptwerk des russischen Klassikers ein.
Und Peter Urban hat bei der Friedenauer Presse Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen neu übersetzt.
Annotationen
Ulrike Draesner berührte orte (Luchterhand) und William Shakespeare Sonette (nachgedichtet von Jan Weinert) (Erata Literaturverlag).
Wissen Sie, was ein Panzerhase ist? Wenn nicht, dann gucken Sie in den BLV-Tierführer Translunarien (BLV) von F. Kögel und M. Ludwig. Oder gucken Sie heute in die SZ: potthässlich, das Vieh.
Neue Zürcher Zeitung
„Kirchenvertreter auf der Seite der Marktwirtschaft“, so gebe sich Erzbischof Reinhard Marx in Das Kapital – Ein Plädoyer für den Menschen, Pattloch-Verlag und hält seinem berühmten Namensvetter die katholische Soziallehre entgegen – das aber sehr anschaulich, wie Stephan Wirz meint.
„Stimmungen, Geschichten und Geldillusion“: Das Buch Wie Wirtschaft wirklich funktioniert (Campus-Verlag) von George Akerlof und Robert Shiller sei ein Plädoyer für eine neue psychologische Grundlage der Ökonomie, so Erich Weede.
„Rom lag näher als Bern“: So sah es wohl aus Sicht der Luzerner aus, wie jetzt eine Luzerner Kantonsgeschichte der Jahre 1831 bis 1875 von Heidi Bosshard-Borner mit dem Titel Im Spannungsfeld von Politik und Religion. Der Kanton Luzern 1831 bis 1875 beim Schwabe Verlag nahelegt.
Außerdem gibt es heute Kinder- und Jugendbücher:
„Hannahs Rache“: Jay Ashers Jugendroman Tote Mädchen lügen nicht (CBT) über den Selbstmord einer Jugendlichen sei zwar seine Konstruktion anzumerken, aber er bietet Gesprächsstoff für Erwachsene und Jugendliche meint Sieglinde Geisel.
„Der Zeit entrinnen“ will Meg Rosoff in seinem Jugendroman Damals, das Meer (Carlsen Verlag)
„Bereit zum Sprung?“ Doch wohin? Und was ist gut und was ist böse? Um diese Fragen von 16-Jährigen geht es in Frank Adams Roman: Die 666. Reinkarnation oder Shit happens, Gerstenberg-Verlag
Unter „Jugend rezensiert“ empfiehlt der 15-Jährige Florin Bühler Blake Nelsons Paranoid Park (Beltz & Gelberg), in dem es um ein grausiges Unglück geht und titelt „Von Schuld verfolgt“.
Kongenial seien die Bilder von Emilio Urberuaga zum Text von Julio Cortázar in Die Rede des Bären im Bajazzo- Verlag, findet Angelika Overath unter der Überschrift „Der Bär der Poesie“.
Kurz besprchen werden:
> Silvia Hüsler (Text und Illustration): Wer hilft dem Osterhasen, Ein interkulturelles Bilderbuch. Lehrmittelverlag des Kantons Zürich
> Michel Van Zeveren (Illustration). Die Tür. Carlsen-Verlag,
> Timo Brunke (Text), Susann Hesselbarth (Bilder): Warum heisst das so? Ein Herkunftswörterbuch. Klett-Kinderbuch-Verlag







