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Mörderische Nachbarn

Othmar Hardegger vom Schweizerischen
Generalkonsulat, Sibylle Michel vom Nieder-
ländischen Generalkonsulat, Ilja Nicolas Knöpfler
von Zürich Tourismus, Ulla Büker und
Michael Hohmann, Romanfabrik (v.l.)

In einer Pressekonferenz informierte heute die Romanfabrik in Frankfurt über eine neue Reihe mit dem Titel Mörderische Nachbarn. Es ist nach Klassik in der Romanfabrik und dem Philosophischen Café die dritte Veranstaltungsserie, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt.

In Zusammenarbeit mit dem Niederländischen und dem Schweizerischen Generalkonsulat und dem Sponsor Zürich Tourismus, mit denen die Romanfabrik seit Jahren gute Beziehungen pflegt, werden in sieben für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen Krimis aus den Nachbarländern und Deutschland vorgestellt.

„Die Idee zu einer solchen Reihe gab es schon länger, intensiv damit beschäftigt haben wir uns seit etwa einem Vierteljahr“, erklärte Romanfabrik-Chef Michael Hohmann. Von den Konsulaten kamen Buchvorschläge, gemeinsam hat man darüber beraten, sich mit den Verlagen und Autoren in Verbindung gesetzt und ein Programm erarbeitet. „Die Sponsoren engagieren sich finanziell und beratend“, fügte Ulla Büker, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Romanfabrik, hinzu.

„In Frankfurt gibt es ja kein Krimi-Festival, deshalb haben wir diese Reihe ins Leben gerufen“, begründete Hohmann die Entscheidung für dieses Genre. Die ausgewählten Bücher stammen von bekannten und anerkannten Autoren und wurden ausschließlich im letzten oder in diesem Jahr veröffentlicht. Wichtig war den Organisatoren, nicht nur Literatur aus den Nachbarländern vorzustellen, sondern auch Kultur und Lebenswelt zu vermitteln. „Dabei sind gute Übersetzungen sehr wichtig“, ergänzte Sibylle Michel vom Generalkonsulat der Niederlande.

Premiere hat die neue Reihe am Mittwoch, 1. April. Veit Heinichen wird aus Die Ruhe der Stärkeren lesen, erschienen dieses Jahr im Zsolnay Verlag. Die Krimis von Heinichen wurden schon erfolgreich verfilmt, Henry Hübchen übernahm die Rolle des Commissario Proteo Laurenti.

Immer am ersten Mittwoch des Monats darf sich das Romanfabrik-Publikum dann auf einen spannenden Krimi-Abend freuen: Es folgen am 6. Mai der Schweizer Jürg Amann mit Pekinger Passion, erschienen 2008 im Arche Verlag, und am 3. Juni der Niederländer Charles den Tex mit dem 2009 im Grafit Verlag publizierten Krimi Die Zelle.

Nach der Sommerpause geht es am 9. September weiter mit dem Schweizer Roger Graf und seinem Der Mann am Gartenzaun, erschienen 2008 bei Pendragon; am 7. Oktober ist eine Lesung mit der Niederländerin Simone van der Vlugt und ihrem Krimi Klassentreffen, erschienen 2006 im Diana Verlag, geplant. Am 4. November wird Sabina Altermatt aus der Schweiz ihr Buch Alpenrauschen, letztes Jahr im Limmat Verlag herausgekommen, vorstellen. Die Abschlusslesung in diesem Jahr bestreitet die Münchnerin Felicitas Mayall mit ihrem Krimi Hundszeiten, publiziert 2008 im Kindler Verlag.

„Natürlich spielen wir mit dem Gedanken, diese Reihe auch im nächsten Jahr fortzusetzen – Deutschland hat ja noch mehr angrenzende Länder“, blickt Michael Hohmann augenzwinkernd in die Zukunft.

JF

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