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Der (Peter Hacks)-Montagswitz (1/4)

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Jetzt viermal hintereinander einen von Peter Hacks …

… aus dem Band von André Müller sen. Gott hält viel aus bei Eulenspiegel.

Der Drei Masken Verlag in München führte einen langwierigen Kampf mit dem Münchner Finanzamt. Er hatte die Steuern für Hacks ordentlich abgeführt, entsprechend den Regelungen für Autoren aus der DDR. Ein Sachbearbeiter verlangte sie jedoch nochmals, da er meinte, diese Regelungen träfen auf Hacks nicht zu, blieb uneinsichtig und pfändete dann größere Beträge. Auf Anraten eines Münchner Studienfreundes beauftragte Hacks eine Rechtsanwältin aus München mit der Vertretung seiner Interessen.

Diese bewies das Unrecht der Pfändung, und das Münchner Finanzamt zahlte die nacherhobenen Beträge wieder zurück. Bei dieser Gelegenheit entdeckte sie, dass Hacks als ein Autor, der in der DDR wohne, schon immer einen zu hohen Steuersatz habe abführen müssen, verlangte die gezahlten Gelder allesamt zurück und behielt, nach einer ersten Ablehnung, mit dem Argument recht, man könne von einem im Ausland lebenden Autor nicht die genauere Kenntnis der BRD Gesetze über Einspruchsfristen. und dergleichen verlangen.

Hacks bekam alle je zuviel gezahlten Steuern zurück, „faktisch von meiner Geburt an“, erzählte er. „Die Rechtsanwältin war natürlich erstklassig, aber ich lobe auch den Diensteifer des Beamten, der mir Geld hat abnehmen wollen: Er hat mich reich gemacht.“

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