
Susanne Tenzler-Heusler (v.l.)
In genau zwei Wochen ist es so weit: Dann öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Türen [mehr…]. Erwartet werden in diesem Jahr rund 2.100 Aussteller aus 38 Ländern auf einer Fläche von 63.000 Quadratmetern.
Trotz der schwierigen Wirtschaftslage behaupte sich die Messe gut, sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille heute in der Berliner Repräsentanz des Börsenvereins. „Das Zutrauen der Verlage in die Kommunikationsstärke der Messe ist sehr groß. Die Buchmesse kann der Branche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Unterstützung und Impulse geben.“ Die Zahl der Aussteller mit eigenem Stand und die Ausstellungsfläche seien leicht gewachsen, während die Gesamtausstellerzahl leicht rückläufig sei.
Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin stellte das traditionelle Autorenspecial vor. In diesem Jahr werden unter dem Motto „1989 – 2009. Wohin treibt Europa?“ sechs Schriftsteller, darunter György Konrád, Geert Mak oder Feridun Zaimoglu, über ihre ganz persönlichen europäischen Befürchtungen und Visionen zum Fall des Eisernen Vorhangs sprechen.
Bereits zum 18. Mal organisiert der Berliner Landesverband des Börsenvereins das Berliner Zimmer in Leipzig, so Geschäftsführer Detlef Bluhm. Neben einem umfangreichen Lesungs- und Diskussionsprogramm findet hier die Verleihung des Kurt-Wolff-Preises und des Alfred-Kerr-Preises statt. Für die Ausstellung im Berliner Zimmer konnte in diesem Jahr Isolde Ohlbaum gewonnen werden. Sie zeigt eine Auswahl ihrer Arbeiten zum Thema „Bilder des literarischen Lebens“.
ML
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