
Volker Braun, Wolfgang Thierse (v.l.)
Mit einer lebhaften und sehr kontroversen Diskussion über die Auswirkungen der 68er-Bewegung auf die heutige Gesellschaft endete gestern Abend im Willy-Brandt-Haus in Berlin die Präsentation von Erasmus Schöfers Tetralogie Die Kinder des Sisyfos.
Annähernd 200 Gäste waren der Einladung Wolfgang Thierses gefolgt und lauschten den prominenten Autoren Volker Braun, Felix Huby, Volker Ludwig, Sabine Kebir und Bernhard Klaus Tragelehn, die Auszüge aus Schöfers Roman lasen und damit unterstrichen, welches Gewicht sie dem Werk Schöfers über die Geschichte der westdeutschen Linken von den Zeiten des Aufbruchs 1968 bis zum Umbruch 1989 beimessen. Helga Grebing beteiligte sich als Historikerin an der Diskussion über die Bedeutung der linken Protestbewegung.
Die Tetralogie „Die Kinder des Sisyfos“ ist im Berliner Dittrich Verlag erschienen. Im vergangenen Herbst legte Erasmus Schöfer mit Winterdämmerung den vierten Band vor.