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Präsentation: Warum die Vereinigung SO-Übersetzen mehr bietet als Übersetzungen

Sie übersetzen nicht nur, sie sind auch unterwegs als Literatur-Scouts, durchstöbern Buchhandlungen und Rezensionen, lesen, wählen aus und begleiten Neues aus Südost auf dem Weg zu deutschsprachigen Lesern. Erstmals stellt sich auf der Leipziger Buchmesse der Übersetzerverein SO-Übersetzen mit einer eigenen Veranstaltung der Öffentlichkeit vor.

SO-Übersetzen steht für Verein zur Förderung literarischer Übersetzungen aus slawischen Sprachen Südosteuropas. „Unser Ziel ist, eine starke Lobby für Literatur aus Bosnien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien zu bilden“, erläutert Sprecher Matthias Jacob. Unter www.so-uebersetzen.net geben Übersetzerinnen und Übersetzer aus diesen Sprachen Einblick in ihre Arbeit.

Die Buchmesse unterstützt diese Aktion. Beim Länderschwerpunkt Kroatien letztes Jahr hatte sie betont, Südosteuropa mindestens drei weitere Jahre als Schwerpunkt aufrecht zu erhalten. „Auf Einladung des Vereins SO-Übersetzen kommen Übersetzerinnen und Übersetzer aus den südosteuropäischen Sprachen auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse zusammen“, so Jacob. Im Rahmen der Reihe „Kleine Sprachen – Große Literaturen“ stellen sie neue Literatur aus Südosteuropa vor, lesen aus ihren Übersetzungen und berichten über ihre Arbeit als literarische Vermittler und Entdecker.

Es lesen:
Susanne Böhm-Milosavljević, Brigitte Döbert, Will Firth, Patricia Fridrich, Dessislava Georgieva, Silvija Hinzmann, Matthias Jacob, Margit Jugo, Cornelia Marks, Andrea Meyer-Fraatz, Monika Milosavljević, Blažena Radas, Klaus D. Olof, Peter Scherber, Silvia Sladić, Blanka Stipetić und Aleksander Studen-Kirchner

aus Werken von:

Tomica Bajsić, Zoran Ferić, Boris Greiner, Igor Isakovski, Namik Kabil, Velimir Ćurgus Kazimir, Maša Kolanović, Marinko Koščec, Mojca Kumerdej, Sanja Lovrenčić, Andrej Nikolaidis, Jurica Pavičić, Goran Petrović, Ivica Prtenjača, Dimil Stoilov, Mile Stojić und Vitomil Zupan.

Alida Bremer von der S. Fischer Stiftung stellt das Übersetzungsförderprojekt TRADUKI vor.

Moderation: Dagmar Schruf

Donnerstag, 12.März, 10.15 -12.15 Uhr
Sonntag, 15.März, 11.00 – 13.00 Uhr

im Forum „Kleine Sprachen – große Literaturen“, Halle 4 – D 401

Die Veranstaltungen werden unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und der S. Fischer Stiftung (TRADUKI).

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