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Verlagsgruppe Weltbild will schlanker werden und überprüft Organisation

Die Verlagsgruppe Weltbild steht vor einer Neuausrichtung, das teilt das Unternehmen

heute mit. Der klassische Versand- und der O­nlinehandel soll noch enger zusammengeführt werden, man arbeitet an einer engeren Verzahnung der Vertriebswege als bisher und damit an einem neuen Geschäftsmodell. Vorerst soll das nur bedeuten, dass 9 von 1.900 Mitarbeitern wohl ihren Arbeitsplatz verlieren.

Das Unternehmen beschreibt das Ziel in seiner Meldung:

„… Mit dem Ziel, das profitable Wachstum des Unternehmens nachhaltig zu sichern, überprüft der Konzern seine Organisation, die Abläufe und Zuständigkeiten und leitet die notwendigen Schritte zur Anpassung an das veränderte Geschäftsmodell ein. Hintergrund sind die Verschiebung des Wachstums vom klassischen Katalog- ins Internetgeschäft wie auch der Verkauf des Zeitschriftensegments im Jahr 2008. Der Betriebsrat wurde frühzeitig informiert und eingebunden. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres liegt der Konzernumsatz leicht über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, mit der wirtschaftlichen Gesamtsituation des Unternehmens ist die Geschäftsführung zufrieden.

Im Auftrag der Geschäftsführung und in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen überprüft eine interne Unternehmensberatung Organisation, Abläufe und Zuständigkeiten. Die Wachstumsbereiche Internet, IT, Kidoh, Jokers, Ideenshop und der Kaufmännische Bereich (FiBu, Personal, Controlling) sind von der Prüfung ausgenommen.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im Zuge dieses Prozesses neben der Neuordnung von Zuständigkeiten und Abläufen auch Tätigkeiten und damit Arbeitsplätze entfallen. Es wird versucht, die natürliche Fluktuation zu nutzen, um für die betroffenen Mitarbeiter geeignete Stellen in anderen Bereichen des Unternehmens zu finden. Durch den Wegfall bestimmter Aufgaben und Tätigkeitsbereiche werden auch betriebsbedingte Kündigungen nicht zu vermeiden sein.

Die Untersuchung des Bereichs Produktion wurde abgeschlossen. Die Produktion beschäftigt sich mit dem Einkauf und der Herstellung von Zeitschriften, Katalogen und Drucksachen. Der Verkauf des Zeitschriftensegments und die Reduktion der Anzahl von Katalogen machen eine Verkleinerung der Abteilung notwendig. Von den heute 41 Mitarbeitern in diesem Bereich verbleiben 15. Weitere wechseln in andere Abteilungen oder zu Dienstleistern. Für voraussichtlich neun Mitarbeiter werden aus heutiger Sicht betriebsbedingte Kündigungen ohne eine Anschlussbeschäftigung nicht zu vermeiden sein.

Die Geschäftsführung bedauert die persönlichen Härten für die betroffenen Mitarbeiter, die mit den Anpassungen an die veränderte Geschäftstätigkeit verbunden sind.“

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