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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und wie Verlage gegen Google vorgehen wollen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Noch heute gibt es bei uns Schulen, die nach Nazis benannt sind – niemand hat sich anscheinend drum gekümmert. Zum Beispiel die Andert-Schule in Ebersbach, benannt nach NSDAP-Mitglied Hermann Andert, was man aber auf der Homepage der Schule aber nicht erfährt. Dafür in Geralf Gemsers Buch Unser Namensgeber AVM-Verlag. Da stehen noch andere Beispiele…

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wirtschaftsbücher
Malcolm Gladwell schreibt in Überflieger über Erfolgsgeheimnisse (Campus), und das Ordo. Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft (Lucius & Lucius) beschäftigt sich natürlich mit der Finanzkrise.

Friedrich Apel findet, Günter Grass’ Tagebuch Unterwegs von Deutschland nach Deutschland. Tagebuch 1990 (Steidl) sei eine Chronik der Ressentiments. Und Apel endet mit dem alten Kalauer: § 1: Grass hat immer recht. § 2 Sollte Grass einmal nicht recht haben, na ja, Sie wissen schon…

Hannes Hintermeier hat Gianrico Carofiglios Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land (Goldmann) gelesen und findet die Moral von der Geschicht’ arg plakativ.

Annotationen
Truman Capote für Boshafte (Insel) und Früher war mehr … Hinterhältige erotische Geschichten (Diogenes).

Und Winnetou wird am Freitag 80: Pierre Brice.

Die Welt

Dem Strittmatter-Verein springen nach den Enthüllungen seiner SS-Vergangenheit [mehr…] die Sponsoren ab. Vielleicht laufen die zum Filbinger-Club über, denn der ist ja, wie ministerpräsidentlich festgestellt wurde, ein Widerstandskämpfer gewesen. Hilfreich war wohl auch nicht, den bisherigen Strittmatter-Preis nun Brandenburgischen Literaturpreis Umwelt zu nennen.

Süddeutsche Zeitung

Endlich rezensiert mal einer den neuen Thor Kunkel. Der hat nämlich schon im vergangenen Jahr bei pulp master den Roman Kuhls Kosmos herausgebracht. Burkhard Müller bespricht.

„Der Kampf gegen Google“ heißt Ilja Brauns Artikel. Er skizziert, wie deutsche Verlage das Bücher-Scannen verhindern wollen.

Olaf B. Rader rezensiert Herrschaftsräume, Herrschaftspraxis und Kommunikation zur Zeit Friedrich II (Herbert Utz Verlag).

Peter Kurzeck liest seinen Roman Oktober und wer wir selbst sind auf insgesamt 7 CDs (Stroemfeld).

Das Politische Buch
Die Ära Stalins von Mark Grossert und Nicolas Werth (Theiss) und Ilja Altmann widmet sich in Opfer des Hasses. Der Holocaust in der UdSSR 1941-1945 (Muster-Schmidt Verlag) einem lange unter den Teppich gekehrten Thema.

Neue Zürcher Zeitung

Georges Waser konstatiert die Ablösung der chick lit durch die star lit auf dem Buchmarkt Großbritanniens: „Tatsächlich dominieren in Großbritannien im Sektor Biografie und Autobiografie heute jene Titel, die vom Leben einer Celebrety – von in den Sektoren Showbusiness, Mode und Sport umjubelten Leuten – erzählen. Und verkaufen sich die Memoiren einer solchen Berühmtheit, scheint für Verleger und Literaturagenten der nächste Schritt nur logisch: Der Autor oder die Autorin wird angehalten, einen Roman herauszubringen.“

Der Spiegel

„Mitten im Alptraum“ – Roman Leick schreibt über Hélène Berrs Pariser Tagebuch. 1942-1944, erschienen bei Hanser.

„Blutige Schnitte“ – Volker Hage hat Empörung von Philip Roth (Hanser) gelesen, ein „ungeheuer intensives Buch“.

Auf den Szene-Seiten werden kurz vorgestellt:
Günter Grass: Unterwegs von Deutschland nach Deutschland. Tagebuch 1990 (Steidl) und
Roberto Saviano: Das Gegenteil von Tod (Hanser).

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