
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Zürück nach Eastwick“: Volker Weidermann hat Die Witwen von Eastwick, das „furiose Ende eines großen Werkes“, schon gelesen (im März bei Rowohlt). „Sein Buch liest sich nach seinem Tod wie ein notwendiger Schlusspunkt“. Und MRR und Richard Ford („Mein Freund“) kommentieren kurz „ihren“ Updike.
„Alles über meinen Vater“: Bliss Broyard hat Ein Tropfen. Das verborgene Leben meines Vaters (Berlin) ein Buch über das Geheimnis ihres Vaters, des Literaturkritikers Anatole Broyard, geschrieben. Julia Encke stellt das Buch vor: Er „war schwarz und wollte es nicht sein“.
„Der Hut der Geschichte“: Nils Minkmar zum neuen Tagebuch von Günter Grass Unterwegs nach Deutschland. Tagebuch 1990, das sich zu „einem reaktionären Weltbild fügt“ (Steidl).
Welt am Sonntag
Im Wirtschaftsteil ein Bericht über die Columbus-Globen (gibt es schon seit 100 Jahren!) – und das Suhrkamp-Buch Was jetzt zu tun ist.
Im Kulturteil dann auch hier natürlich John Updike: Der Schriftsteller Michael Kleeberg würdigt „den Autor, der die menschliche Seele erforschte“.
Eckhard Fuhr findet, Günter Grass] habe noch nie sein Publikum „so intim beim Leben und Arbeiten zusehen lassen“ wie in Unterwegs nach Deutschland. Tagebuch 1990 (Steidl).
„Vermeidbares Unglück“: Elmar Krekeler lobt Empörung von Philip Roth, „so perfekt ausgeleuchtet“ … „dass man leicht die blitzblanke Erzähloberfläche schon für den Inhalt halten könnte“ (Hanser).
Und „endlich gibt es eine Gesamtausgabe der Briefe Felix Mendelssohn Bartholdys“ – Band 1 (bei Bärenreiter, stolze 159 €) wird von Eleonore Büning vorgestellt.