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Im Februar auf Platz 1: Thomas Bernhard

30 Literaturkritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie „möglichst viele Leser und Leserinnen“ wünschen, und geben ihnen Punkte (15,10,6,3).

Die Addition ergab für Februar folgendes Resultat (in Klammern die Position der Januar-Bestenliste):

1. (-) THOMAS BERNHARD: Meine Preise. Suhrkamp
90 Punkte, mittelschwere Lektüre

2. (-) PETER ADOLPHSEN: Das Herz des Urpferds. Nagel & Kimche
73 Punkte, mittelschwere Lektüre

3. (-) DANIEL KEHLMANN: Ruhm. Rowohlt
61 Punkte, mittelschwere Lektüre

4. (-) NICO BLEUTGE: Fallstreifen. C.H. Beck
52 Punkte, mittelschwere Lektüre

5. (-) WALTER KAPPACHER: Der Fliegenpalast. Residenz
45 Punkte, mittelschwere Lektüre

6. (-) JOCHEN SCHMIDT: Schmidt liest Proust. Voland & Quist
36 Punkte, mittelschwere Lektüre

7. (-) WILHELM GENAZINO: Das Glück in glücksfernen Zeiten. Hanser
34 Punkte, leichtere Lektüre

8. (2.) MARION POSCHMANN: Hundenovelle 27. Frankfurter Verlagsanstalt
27 Punkte, mittelschwere Lektüre

9. (-) PHILIP ROTH: Empörung. Hanser
26 Punkte, leichtere Lektüre

10.-11. GABRIELA AVIGUR-ROTEM: LOJA. Suhrkamp
(-) 25 Punkte, mittelschwere Lektüre

(-) FERNANDO VALLEJO: Blaue Tage. Suhrkamp
25 Punkte, mittelschwere Lektüre

Persönliche Empfehlung im Februar von Sigrid Löffler (Berlin):
EDGAR ALLAN POE: Arthur Gordon Pym. Marebuch
„Edgar Allan Poes einziger so genannter «Roman» (1838) ist vielleicht gar keiner, sondern ein abgebrochener Episodenzyklus, eine fragmentarische Serie von Entdeckungsgeschichten und See-Abenteuern, zusammengehalten durch den Ich-Erzähler, den Seemann Arthur Gordon Pym. Im Vorwort dieser Luxusausgabe werden alle denkbaren Deutungen zu Poes längstem und rätselhaftestem Prosawerk eingehend erörtert und die Quellen für diese abstruse Geschichte penibel aufgelistet, samt Chronik zur Genesis und Wirkungsgeschichte. Die Herausgeber selbst neigen der These der Genre-Parodie zu. Ein Prachtband, der in neuer Übersetzung auftritt und eine eindrucksvolle Schleppe von Fußnoten hinter sich her zieht.“ (Sigrid Löffler)

Diskussionssendung zur SWR-Bestenliste im Hörfunk:
SWR2 Literatur, Dienstag, 3. Februar um 20.03 Uhr: Über Bücher der Februar-Bestenliste diskutieren Sibylle Cramer, Jörg Drews, Hajo Steinert; Moderation: Eberhard Falcke

Literatur im Fernsehen:
Freitag, 13. Februar um Mitternacht im SWR: „Literatur im Foyer“ mit Thea Dorn über
„Darwin und die Evolution – zum 200. Geburtstag ihres Begründers“ mit Georg Baudler, Jürgen Neffe, Josef Reichholf und Julia Voss

Freitag, 20. Februar um Mitternacht im SWR / Sonntag, 8. März um 10.15 Uhr in 3sat:
„Literatur im Foyer“ mit Felicitas von Lovenberg und Daniel Kehlmann als Gast

Freitag, 27. Januar um Mitternacht im SWR: „Literatur im Foyer“ mit Felicitas von Lovenberg, Gäste: Juri Andruchowytsch und Christoph Peters

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