Home > Genossenschaften > LG Buch Aufsichtsrat will sich heute erklären

LG Buch Aufsichtsrat will sich heute erklären

Zu unserer Meldung über die Irritation über die Abberufung von Rolf Sudendorf [mehr…] wird sich heute der LG Buch Aufsichtsrat per Fax an die LG-Buch Mitglieder wenden. Das teilte die Aufsichtsratsvorsitzend Gabriele Wörner (Buchhandlung Vaternahm), gestern abend mit:

„Der Aufsichtsrat der LG Buch (neben den Buchhändlern Gabriele Wörner, Irmgard Meier, Bettina Saabel und Reiner Gollenstede auch Umbreit-Chef Thomas Bez) wird heute in einem Fax an die Mitglieder noch einmal seine einstimmige Entscheidung über die Abberufung von Rolf Sudendorf als geschäftsführendem Vorstand der LG Buch darlegen. Wir haben in den letzten Tagen an die 100 Telefonate mit Mitgliedern und Verlagspartnern geführt, davon waren überwiegend positiv, einige nachdenklich und sehr wenige negativ.

Wir können sehr gut nachvollziehen, dass einige Mitglieder über diese Entscheidung besorgt sind, kommt sie doch für die meisten überraschend. Rolf Sudendorf hat in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet. Wir haben aber in den nächsten Wochen und Monaten für alle Mitglieder wichtige, längst überfällige Entscheidungen zu treffen. Diese Weichenstellungen bedeuten ganz erhebliche, zudem langfristige Veränderungen für die Mitglieder. Wir sind nach sorgfältiger Prüfung der Entscheidungsgrundlagen und nach vielen Gesprächen mit zahlreichen Mitgliedern, Kooperationspartnern und Verantwortlichen innerhalb und außerhalb der Branche zu einem anderen Ergebnis über das weitere Vorgehen gekommen als Rolf Sudendorf.

Es geht uns darum, unsere Mitglieder, den inhabergeführten Buchhandel, zu stärken und unser Konzept der Profilierung – wie auf Klausurtagung und Jahrestagung entwickelt und beschlossen – umzusetzen. Wir möchten durch weitere Kooperationspartner auf Verlagsseite noch attraktiver werden und als Genossenschaft selbstständig bleiben und wachsen. Wir wollen nicht in einer anderen Verbundgruppe aufgehen, die ihre Hauptgeschäftsfelder außerhalb der Buchbranche sieht – etwas, was auch nicht im Interesse der Verlage ist und ganz bestimmt nicht im Sinne des inhabergeführten Buchhandels. „

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige