Der Lokalchef der Stuttgarter Zeitung erhält den Journalistenpreis Bahnhof 2008 für seine sechsteilige Serie Der Hauptbahnhof im Spiegel der Zeit.
Die Serie erschien im Januar/Februar 2008 in der Stuttgarter Zeitung und dokumentiert die wechselvolle Geschichte des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Die siebenköpfige Jury wählte die Serie und ihren Autor zum Sieger, weil er „das Thema Bahnhof in seinen verschiedenen Aspekten aufarbeitet“.
In der Jurybegründung heißt es weiter: „Der Autor verzichtet bewusst auf eine unterhaltende und reißerische Aufarbeitung des in Stuttgart kontrovers diskutierten Themas ‚Stuttgart 21/Hauptbahnhof‘. Stattdessen wählt er die Dokumentation mit vielen Detail- und Hintergrundinformationen. Er belegt damit vorbildhaft eine wichtige Aufgabe von Zeitungen, Themen kompetent so zu vermitteln, dass der Leser sich seine Meinung bilden kann.“
Achim Wörner zeige dabei, „dass Zugstationen weit mehr sind als nur Verkehrsdrehscheiben.“ Bahnhöfe seien „Motoren der Stadtentwicklung“.
Die Stuttgarter Zeitung hat die Serie im Mai 2008 auch als Sonderdruck unter dem Titel Im Zug der Zeit herausgegeben.