Martina und Wolfgang Koch wollen ihr im August 2005 gestartetes Unternehmen finanziell neu aufstellen. Nachdem sie die Zukunft ihres Verlags jüngst bedroht sahen, als ein Finanzinvestor gegebene Zusagen nicht eingehalten und ein weiterer die avisierte finanzielle Unterstützung wegen mangelnder Rendite zurückgezogen habe, setzen sie nun auf die „Hörbuch-Aktie“, so das Verlegerpaar.
Pate für das Finanzierungskonzept stand die Käse-Aktie der Käserei Vogler, die binnen kürzester Zeit ausverkauft war. Die „Hörbuch-Aktie“, eine darlehensmäßige Beteiligung im Nennwert von 375 Euro, die bei einer Mindestlaufzeit von vier Jahren ab sofort ausgegeben wird, ist auf 1.500 Stück limitiert.
Als Dividende erhalten die „Aktionäre“ jährlich ein hochwertiges Hörbuch, was einer Verzinsung von 10,6% bis 17,3% pro Jahr entspricht.
Wolfgang Koch zeigt sich zuversichtlich, dass sich Förderer gewinnen lassen und der Verlag aus der aktuellen Krise gestärkt hervorgehen wird. „Die aktuelle Finanzkrise hat abermals erwiesen, dass kleine Unternehmen von Banken und renditefixierten Finanzinvestoren keine Unterstützung erwarten können. Schwierige Situationen verlangen ungewöhnliche Maßnahmen. Warum sollte es kleinen Unternehmen nicht möglich sein, was die Großen vormachen: sich unabhängig zu machen von Finanzinstituten. Wir sind fest davon überzeugt, dass es etliche kulturinteressierte Hörbuch-Freunde gibt, die die ‚Hörbuch-Aktie‘ als eine besondere Geldanlage mit hohem Renditepotenzial schätzen.“
Kontakt: www.hoerkultur.com