In seiner Herbstsitzung Anfang November 2008 hat das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds die diesjährigen Stipendien verteilt.
Es gingen Arbeitsstipendien, die monatlich mit 2.000 Euro dotiert sind, an Ludwig Fels (Wien), Thomas Glavinic (Wien), Jana Halamičková (Hamburg) für ein Übersetzungsprojekt, Reinhard Jirgl (Berlin), Grit Kalies (Leipzig), Fritz Mierau (Berlin), Terézia Mora (Berlin), Inka Parei (Berlin), Andreas Sauter und Bernhard Studlar (Berlin und Wien) für ein Theaterstück, Norbert Scheuer (Kall/- Keldenich), Frank Schulz (Hamburg), Matthias Wegehaupt (Ückeritz) und Martina Wildner (Berlin) vergeben.
Projektzuschüsse erhielten der Alexander Verlag Berlin (für die CD-Edition Heiner Müller spricht), das Freie Deutsche Hochstift in Frankfurt für die Kritische Ausgabe sämtlicher Werke von Hugo von Hofmannsthal, das Germanische Nationalmuseum Nürnberg für die Faksimileausgabe des Struwwelpeter, die Zeitschrift Kritische Ausgabe für die Nr. 2/2008, Christine Künzel für Bände der Werkausgabe Gisela Elsners und der Menantes-Förderkreis der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Wandersleben für einen Reprint.
Aus dem Programm für Literarische Arbeitsgemeinschaften an Schulen und Universitäten werden der Freundeskreis der Schule im Sand in Bietigheim-Bissingen für ihr Literaturprojekt „Deutsch geht gut!“ und das Kinder- und Jugendliteraturhaus Aachen für eine Autorenwerkstatt gefördert.
Beschlossen wurde auch, die Werkstatttage für junge Dramatiker in Kooperation mit dem Burgtheater in Wien und die Hörspielwerkstatt „Ganz Ohr“ und mit dem NDR Hamburg fortzuführen.
Desweiteren kooperiert der Deutsche Literaturfonds mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in Frankfurt bei einem Projekt zur Entwicklung neuer Dramatik und zur literarischen Qualität im Kindertheater, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist.
Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 549.619,50 Euro vergeben.