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Manz-Verlag feierte 8. Nacht der Autoren

Am 2. Oktober ehrte der Wiener Verlag seine Autoren mit einem großen Fest: In traditioneller Fortführung der vergangenen Jahre waren wieder rund 250 Gäste aus Justiz, aus Forschung, Lehre und aus den rechtsberatenden Berufen zu Gast.

Wolfgang Pichler und Susanne Stein-Dichtl

In der Halle E des Wiener Museumsquartiers ließ Manz-GF Mag. Susanne Stein-Dichtl das vergangene Verlagsjahr gemeinsam mit Verlagsleiter Dr. Wolfgang Pichler Revue passieren. Das größte Augenmerk legten die beiden dabei auf die „Manz Online-Bibliothek“, die mittlerweile 31 Kommentarwerke des Verlags über die RDB Rechtsdatenbank online zugänglich macht. „Wir waren immer Vorreiter, was neue Technologien betrifft“, so Stein-Dichtl über das neue, zukunftsträchtige Geschäftsfeld. Ein eigens produzierter Film stellte dem Publikum die Vorzüge der Online-Bibliothek im Detail vor.

Auch und vor allem im digitalen Zeitalter verstehe sich der Verlag „als Treuhänder der Rechte unserer Autoren“, versicherte Wolfgang Pichler. Datensicherheit stehe dabei im Vordergrund. Zum Thema eBook gab sich Stein-Dichtl zuversichtlich: „Wird das eBook von unseren Kunden akzeptiert, werden wir unsere passenden Inhalte selbstverständlich auch in diesem Format anbieten. Der Kunde entscheidet.“

Der „Preis für das Lebenswerk“ ging an em. o.Univ.-Prof. Dr.h.c. DDr. Robert Walter, Geschäftsführer des Hans-Kelsen-Instituts. In den Jahrzehnten seines Wirkens habe sich der 1931 geborene Walter vor allem um die „Reine Rechtslehre“ Hans Kelsens verdient gemacht, so Stein-Dichtl, aber auch – in jahrzehntelanger Zusammenarbeit – um das Programm des Verlags.

Der Preis wurde für den durch Krankheit kurzfristig verhinderten Robert Walter von seinem Mitarbeiter im Hans-Kelsen-Institut, MMag. Dr. Klaus Zeleny, entgegengenommen, der der Festgemeinde Grußworte und den Dank Walters ausrichtete.

Für humorvolle Auflockerung sorgte schließlich das Kabarett-Programm der „SemiNarren“, das den Juristenstand im Allgemeinen und den Jurist als Autor im Besonderen aufs Korn nahm. Die rasante Darbietung sorgte – unterstützt durch einen „Freiwilligen“ aus dem Publikum, Dr. Wilhelm Bergthaler, für herzhafte Lacher.

Foto: Mike Ranz

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