Home > News > Muss Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski mit seinen Zielen zurückrudern?

Muss Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski mit seinen Zielen zurückrudern?

Hartmut Ostrowski

Unter dem Titel „Froh, nicht an der Börse zu sein“ hat die Südeutsche Zeitung gestern Abend ein Interview mit Hartmut Ostrowski online gestellt. Unter den Fragen von Marc Beise und Caspar Busse lässt Ostrowski durchblicken, dass das Erreichen seiner Unternehmensziele mehr von der Konjunktur abhängig sind als ihm lieb zu sein scheint.

„Finanzkrise, Zukäufe bei RTL und der Umbau des Konzerns“, das sind die Themen im Gespräch, das Sie online nachlesenkönnen.

„SZ: Derzeit gibt es gar kein Wachstum. Sie haben das Ziel vorgegeben, den Umsatz von heute 18 auf 30 Milliarden Euro bis 2015 zu steigern. Ist das überhaupt noch realistisch?

Ostrowski: Die Ziele sind in der Tat ehrgeizig, zumal vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturabkühlung. Aber wenn die Rahmenbedingungen gut sind, dann können wir auch wieder wachsen. Und das ist unsere Zielsetzung.

(…)

SZ: Hat Ihre harte Reaktion vielleicht auch damit etwas zu tun, dass Sie aus dem Dienstleistungsgeschäft kommen und deshalb wenig Verständnis und Emotion für Inhalte, für Musik und Bücher, haben?

Ostrowski: Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, und ich habe großes Interesse an Inhalten. Ohne unsere Inhalte würde mir mein Job nur halb so viel Spaß machen.“

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige