Das Literaturhaus Frankfurt setzt seine „Frankfurter Verlegergespräche“ am Dienstag, 7. Oktober um 20 Uhr fort mit Joachim Unseld, dem Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt.
Mit dieser monatlichen Reihe soll einem breiten Publikum die Vielfalt und Lebendigkeit der Frankfurter Verlagslandschaft präsentiert werden. Die Veranstaltungen werden moderiert von Holger Ehling.
Die Frankfurter Verlagsanstalt wird seit 1994 von Joachim Unseld geleitet. Von Anfang an konzentriert sich der Verleger auf das Wesentliche, prüft und lektoriert selbst, beschränkt das Programm auf im Durchschnitt nicht mehr als 10 Titel im Jahr. Das Konzept bewährt sich, denn Unseld hat Gespür für neue, wichtige Literatur. Er holt Bodo Kirchhoff mit Parlando und dem Schundroman zur FVA und veröffentlicht Ernst-Wilhelm Händlers Romane. Er entdeckt Zoë Jenny, Christoph Peters und zuletzt Thomas von Steinaecker und sichert seinem Verlag dadurch innerhalb von 10 Jahren gleich dreimal den begehrten aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt des Jahres. Aber es sind auch neue Bücher aus Frankreich oder Spanien, die Unseld nach Deutschland holt, um neue Literatur und wichtige Autoren auch hier zu fördern. Eine besondere Beziehung pflegt er zu Jean-Philippe Toussaint, dem „wichtigsten französischsprachigen Schriftsteller seiner Generation“ (FAZ), von dem er bislang vier Bücher selbst ins Deutsche übertragen hat. Darüber hinaus setzt sich Unseld seit Jahrzehnten für eine lebendige Literaturlandschaft in Frankfurt und weit darüber hinaus ein, prägt, nicht nur mit seinen Büchern, das kulturelle Leben dieser Stadt.
Die Frankfurter Verlegergespräche sind eine Initiative von Holger Ehling Media in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt. Medienpartner: www.literaturstadt-frankfurt.de