
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Frankfurter Rundschau
Er steht nicht auf der Longlist, er steht nicht auf der Shortlist, er steht im Feuilleton und im Mittelpunkt des Interesses: Christian Kracht mit seinem bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Roman Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten. So hoch gelobt das Buch bisher wurde, Rundschau-Rezensentin Eva Behrendt scheint mit Kracht ihre Schwierigkeiten zu haben.
„Nackt unter den Nackten“ heißt Ina Hartwigs Rezension von Jean-Philippe Toussants neuem Roman Fernsehen bei der Frankfurter Verlagsanstalt, die diesen Autor seit Jahren pflegt: „Ein amüsanteres Berlin-Buch über die neunziger Jahre dürfte kaum zu finden sein.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Gina Thomas hat sich Carol Thatchers tieftrauriges Buch über die Demenzerkrankung ihrer Mutter , der “Eisernen Lady”, unter dem Titel A Swim-on Part in the Goldfish Bowl (Headline Review) angesehen.
Die Welt
Daniel Kehlmann und der Deutsche Buchpreis ist seit letztem Wochenende ein Thema. Jetzt hat auch Tilman Krause etwas dazu zu sagen. Er findet: Die Autoren sollten froh sein, dass es den Preis gibt.
Süddeutsche Zeitung
Romy Schneider zum 70.: Die Süddeutsche berichtet, was es da alles an Neuerscheinungen gibt. Siehe auch BuchMarkt-Heft August.
Kai Wiegandt rezensiert José Manuel Prietos Roman Rex (Suhrkamp), Hans Leyendecker schreibt über Daniel Goeudevert Das Seerosen-Prinzip. Wie uns die Gier ruiniert (DuMont), Hans-Herbert Rakel hat sich die bei C.H. Beck erschienene Geschichte der deutschen Lyrik von Dirk von Petersdorf angesehen. Johannes Thumfart rezensiert Ben Wittners Arabesque. Graphic Designs from the Arab World an Persia (Gestalten Verlag).
Neue Zürcher Zeitung
„Der Metaphysiker des Diesseits“ charakterisiert Ralf Konersmann den Philosophen und Soziologen Georg Simmel nach der Lektüre dessen Briefe. Die sind in mehreren Bänden beim Suhrkamp VErlag erschienen und seien auch noch immer gut zu lesen: „Nicht wenige seiner Briefe sind kleine literarische Kostbarkeiten.“
Ludger Lütkehaus hat unter „Liebe in Zeiten der Undurchsichtigkeit“ die Schriftstellerin Eileen Chang (1920–1995) entdeckt. Ein Band mit Erzählungen ist unter dem Titel Gefahr und Begierde im Claassen-Verlag erschienen. „Die grosse Kunst der Autorin ist es, die historischen, familiären und erotischen Beziehungen in der Schwebe zu lassen.“
„Einen erstaunlichen Erzählwitz und eine Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht“, findet Aldo Keel in Göran Sahlbergs Romanerstling Sieben wunderbare Jahre (Karl-Blessing-Verlag), das er unter „Zeit der Mühsal“ bespricht.
Von dem nunmehr dritten Band Die grosse Entfernung mit Prosagedichten von Farhad Showghi (Urs Engeler Editor) ist Dorothea Dieckmann unter der Überschrift „Die blauen Hefte“ begeistert. „Gerade so, wie unter leichter Betäubung, liest man diese Texte, als läse man in den verlorenen blauen Heften, die die Bedeutung der sprachlosen Welt aufbewahren.“







