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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons, die deutsche Sehnsucht nach Skandinavien und ein Klassiker wird 125

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Ein bisserl dazugehören“: Renate Wiggershaus schreibt über den zweiten Band von Ruth Klüger Memoiren unterwegs verloren(Zsolnay) „zugleich reflektierende Autobiografie und ein Stück Literatur“

„Wo schlag ich nach“: Anja Hirsch sichtet Literaturchroniken. Sie „sind unentbehrlich und doch vom subjektiven Blick des Autors geprägt“, Meid Chronik Literatur (Metzler); Stein Chronik der deutschen Literatur (Kröner) ; Frenzel: Daten deutscher Dichtung (dtv)

„Der Text uns sein Begleiter“: Hans-Jürgen Linke beschreibt das gemeinsame Hörbuchprojekt von Rafik Schami und Günter Sommer : „klangvoll-erzählerische gemeinsame Kunst“ (Steinbach)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Kainsmal der Worte“: Helmut Glück schreibt über William J. Dodd Jedes Wort wandelt die Welt(Wallstein), das sich mit der Sprachkritik von Dolf Sternberg beschäftigt. Der fragt, ob der „Mensch Herr oder Knecht der Worte“ sei und Glück findet, Dodd sei ein nützliches und gut lesbares Buch gelungen.

„Wie ein vierfüßiges Tier“: Robert Jütte besichtigt das Phänomen der Wolfskinder, die Hansjörg Bruland Wilde Kinder in der Frühen Neuzeir bei Franz Steiner in einem „materalreichen Band über zwei Jahrhunderte „minutiös und teilweise auch spannend“ versammelt hat.

Die Welt

Gott ist in den Miesen schreibt Hendrik Werner über seine Begegnung mit dem Krimi-Autor Hakan Nesser und die deutsche Sehnsucht nach Skandinavien

Wieland Freund kommentiert unter Schweizer Buchpreise die Entwicklung in der Schweiz.

Süddeutsche Zeitung

Den Aufmacher im Feuilleton-Buch bestreitet Gustav Seibt mit „Der frisch gewaschene Morgen im Sommer“, der die Weimarer Ausstellung mit Bildern von Jakob Philipp Hackert besucht hat. Der Katalog dazu ist bei Hatje Cantz erschienen, und Andreas Beyer hat über den Maler bei Wallstein unter dem Titel Europa Arkadien. Jakob Philipp Hackert und die Imagination Europas um 1800″ ein Buch herausgegeben.

„Fritz Kortner – ein gefährliches Genie“: Unter diesem Titel druckt das Blatt in dieser Ausgabe den 5. Auszug aus einem Gesprächsbuch von Henriette und Joachim Kaiser zu Joachim Kaisers 80. Geburtstag am 18. 12. dieses Jahres. Das Buch {Ich bin der letzte Mohikaner erscheint Mitte Oktober bei Ullstein.

„Nicht der Stil, der Geist entscheidet“: Burkhard Müller kommentiert 25 neu aufgetauchte Geschichten von Johann Peter Hebel Der Schuster Fink (Wallstein) – „Die Echtheit bleibt fraglich“

Und Tobias Lehmkuhl schreibt über den Schulbuchklassiker Diercke, der zum 125. Jubiläum bei Westermann in einer neuen Ausgabe erschienen ist: „Auch in Zeiten von Google Earth und map24 scheint so ein Buch unerlässlich“

Neue Zürcher Zeitung

In der Rubrik „Das historische Buch“ schreibt Urs Hafner unter der Überschrift „Liebe mit Folgen“ über das von Joseph Jung herausgegebene Buch Lydia Welti-Escher. Ein gesellschaftspolitisches Drama aus dem eigenen Hause (NZZ-Verlag). Wohlwollend notiert Hafner, mit einer Interpretation halte sich der Autor zurück, eine kulturhistorische Interpretation stehe aber noch aus.

Manuel Gogos setzt sich unter der Überschrift „Aufstieg um jeden Preis“ mit Amy Blooms Die unglaubliche Reise der Lilian Leyb auseinander, das bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Gogos fragt, ob bei der Darstellung der Leiden unter der antisemitischen Verfolgung das richtige „dramaturgische Material“ benutzt wurde.

Hart ins Gericht geht Rezensentin Marion Löndorf mit dem Buch Die Archive der Nacht von Igor Stiks (Claassen). „Das Überkonstruierte, das Überinstrumentierte und immer aufs Äusserste Zugespitzte jeder Situation macht die Lektüre oft schwer erträglich“, ist ihr Urteil unter der Überschrift „Krieg und Kulisse“.

Dorothea Dieckmann hat sich des Briefwechsels von Wolfgang und Marion Koeppen angenommen, der unter dem Titel Trotz allem, so wie du bist bei Suhrkamp erschien und berichtet unter „Der Dichter und das Hurenkind“ über die tragische Beziehung.

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