Heute abend hat die Mayersche mit ihren Freunden, Kollegen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern aus der Branche ihr neues Flaggschiff an der Kö, das übermorgen vom Stapel gelassen werden soll, eingeweiht.

elektronischen Lesegerät iLiad
Der rund dreijährige Kraftakt, der hinter der rund acht Millionen-Investition in das neue Haus liegt, ist nicht mehr zu spüren, auch wenn Helmut Falter, der Senior der Mayerschen-Familie, davon spricht, dass auch ein Haus wie das seine, das damit seine 40. Neueröffnung markiert hat, eine solche Anstrengung nur alle zehn Jahre machen könne.
Tatsächlich ist es, wie sein Sohn Dr. Hartmut Falter, der Vorsitzende der Geschäftsführung, vorhin bei der Begrüßung der fast 1000 Gäste ansprach, „genau zehn Jahre her, als man in Köln am Neumarkt eine ähnlich große Anstrengung“ gegenüber Gonski gewagt habe.
Damals, aber noch mehr heute, hat die Mayersche wieder einmal „alles anders gemacht“ sagt er. Was er damit meint, haben wir gestern mit den ersten Bildern des Hauses zu zeigen versucht [mehr…], und es wird sich lohnen, bei einem Besuch an der Kö 18 selbst zu überprüfen, ob und wie das Konzept in der Praxis aussieht.
Doch die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache, auf die Filialleiterin Christina Peus stolz ist: Auf sechs Kilometern Regalfläche wurden 300.000 Bücher untergebracht, die auf 35 Sattelschleppern ankamen. Und als Dr. Falter dann das elektronische Lesegerät iLiad der Firma iRex hochhielt, schien es, als ob er ein neues Zeitalter in der Buchbranche einläutete, indem er sagte: „Das ist die Medienrevolution, der wir uns gerne stellen.“
Denn wer heute nicht dabei sein konnte, hat nicht nur viele Kollegen nicht getroffen und Roger Willemsen als Gaststar verpasst. Er kann auch nicht überprüfen, was Dr. Falter meint, wenn er sagt: „Dies soll ein Ort sinnlicher Erfahrung für unsere Kunden werden. Dieses Haus ist unsere Antwort auf das Internet.“