
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen.
Frankfurter Rundschau
Unter „Furcht ein ganzes Leben lang“ schreibt Rudolf Walther: „Orlando Figes hat ein wichtiges Buch über die Geschichte des sowjetischen Alltags geschrieben“ (Berlin).
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Andres Platthaus stellt das Pop-up-Buch zum Alphabet von Marion Bataille „ABDC3D“ vor (Carlsen): „Wer sich nicht darin verliebt, dem ist nicht zu helfen. (Wir hatten auf buchmarkt.de schon auf den schönen Youtube Film zum Buch hingewiesen – hier finden Sie ihn [mehr…]).
Und noch ein Kinderbuch, diesmal zur Geschichte der DDR, allerdings ein „Kompendium mit Lücken:“ Heidi Strobel schreibt unter „Onkel Walters Körperpflege“ über das Buch von Hermann Vinke: „ Die DDR“ (Ravensburger).
In der Beilage „Bilder und Zeiten“ fragt Kurt Flasch: „Wurde die Freiheit Athens am Skamander verteidigt?“ – Es geht um das Buch von Martin Hose: „Euripdes – der Dichter der Leidenschaften (C.H.Beck) . Hose „berichtet kundig… alle achtzehn Dramen…Sein Buch hat „fast den Charakter eines Kompendiums“.
Und unter der Headline „Anders als die anderen“ schreibt Pia Reinacher über Peter Stamms Erzählungen: „Wir fliegen“ (S.Fischer): „Frau liebt Frau – wo ist das Problem? Stamm geht dieser Frage auf kunstvoll wortkarge Frage nach“.
Die Welt
„Kulturell sind Russen und Georgier eng verbunden“: Die georgische Regisseurin und Autorin Nino Haratischwili spricht über den Zustand ihrer Heimat.
In der Literarischen Welt: u.v.a. Ulrich Wickerts neuer Krimi; Jacques Schuster über den Prager Frühling und Thomas von Steinaecker erinnert an Karlheinz Stockhausen.
Süddeutsche Zeitung
Der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchoytsch schreibt über den Krieg im Kaukasus und begründet, „warum ich auf georgischer Seite stehe“.
Christoph Schröder schreibt unter „Abenteuer einer Nervensäge“ über Andreas Münzners Roman „Stehle“: (er „entwickelt“ in seiner Groteske „ein hohes Maß an Unterhaltsamkeit“ (Liebeskind).
„Die Elbe fließt rückwärts“ nennt Jens Bisky seinen Beitrag über Helmut-Börsch-Supan „Caspar David Friedrich. Gefühl und Gesetz“ (Deutscher Kunstverlag): „Wie modern war Caspar David Friedrich wirklich?“
„Menschenopfer mussten bluten“ weiß Gustav Seibt nach der Lektüre von Michael Jaegers „katastrophischem Faust für die Gegenwart“: „Global Player Faust (WJS Verlag).
Kurz geht Christoph Haas unter „Sirenenklänge“ auf Ivana Sajkos Roman „Rio Bar“ ein (Matthes & Seitz).
Und unter „Ewig kurzgefasst“ wird auf das Buch der SZ-Autoren Abt Notker Wolf / Mathias Drobinski „Die zehn Gebote“ (Herder) verwiesen.
Neue Zürcher Zeitung
Das Blatt aus Zürich stellt fest, „Kroatien liegt mitten in Europa“, nachdem Franz Haas den Roman „In was wir uns verlieben“ vom Roman Simić (Voland & Quist) besprochen hat. Doch offensichtlich konnten die Setzer mit dem „ć“ nicht umgehen und haben es bei der Autorenennung gleich ganz weggelassen. „Es ist europäische Literatur im besten Sinn – ihre Vorbilder sind kaum die blutleeren Österreicher, eher Bruno Schulz, Bohumil Hrabal und Danilo Ki –, sie kommt mitten aus den vitalen Rändern Europas“, lautet das Urteil.







