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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und „Der iPod für Bücher wird definitiv kommen“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ende November soll Europas virtuelle Bibliothek mit bis dahin rund zwei Millionen gespeicherten Büchern und Kunstwerken starten. Die EU-Kommission verlangte für den weiteren Ausbau des Portals www.europeana.eu mehr Geld, das nötig sei, um eine „kritische Masse“ digitaler Inhalte für alle verfügbar machen zu können. Die Digitalisierung von fünf Millionen Büchern kostet allein etwa 225 Millionen Euro. Hier weiterlesen.

Paul Celan übersetzte Anfang der 60er große Teile von Henri Thomas’ Roman „Das Vorgebirge“, dann gab es Krach mit dem Hanser Verlag – Hanser vergab die Übersetzung neu, aber jetzt erscheint erstmals Celans (ergänzte) Übersetzung bei Suhrkamp. Joseph Hanimann rezensiert unter dem Titel „Im Banne der Totenkanne“.

„Orientaler Glanz in Sachsen“ – das meint eine Ausstellung islamischer Buchkunst in Leipzig (in der Unibibliothek), und in Dresden (Grünes Gewölbe) gibt es einen Vorgeschmack auf die Türckische Cammer, eine dort entstehende Sammlung orientalischer Kunst. Andreas Platthaus hat sich beides angesehen.

Sicher große Freude bei Blessing: Aus Klaus Ungerers Roman „Alles über die Welt“ wird eine ganze Seite vorabgedruckt. Das Buch erscheint am 30. August.

Die Welt

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Auch für Thomas Lindemann ist klar (s. Abb.): „Bald wird man in Deutschland Literatur herunterladen können“im Artikel wird auch unser Sonntagsgespräch mit [Helge Malchow über die Folgen der Digitalisierung für die Buchbranche [mehr…] und auch die aktuelle BuchMarkt-Titelgeschichte: im PDF-Format hier [mehr…]] erwähnt.]

Dazu: „Solshenizyn schrieb die heiligen Bücher des 20. Jahrhunderts“: Eine Sammlung von Nachrufen auf den russischen Schriftsteller aus internationalen Zeitschriften – und damit auch „Einblicke in die Psyche der Chinesen“.

Süddeutsche Zeitung

Einen spannenden Einblick in die Kunstszene und den Umgang mit Raubkunst liefert sichtlich die Dokumentation „Street Sceene“ (Proprietas, Berlin).

Als Thronfolger von Thomas Pynchon wird er schon gehandelt, aber man weiß ja, wie schnell das Feuilleton mit solchen Schubladenargumenten zur Hand ist … David Foster Wallace ist tatsächlich großartig und natürlich ganz einzigartig, was er auch in seinem neuen Erzählungsband „Vergessenheit“ (Kiepenheuer & Witsch) beweist. Christoph Haas hat sich den Band angesehen: „Und für zwischen durch gönnen wir uns eine Olive“, heißt seine große Rezension.

„Ein Ich im Netz seiner Erzählung“ titelt Hans-Peter Kunisch seine Rezension über Thomas Hürlimann „Der Sprung in den Papierkorb“ (Ammann).

Burkhard Müller meint „Ein Schluckauf ist zu gar nichts gut“. Recht hat er. Es ist ja auch nur die Überschrift zu seiner Rezension von Neil Shulins „Der Fisch in uns. Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre unseres Körpers“ (S. Fischer).

Von Günter Herburger gibt es neue Gedichte: „Der Kuss“ (A1 Verlag). Jörg Drews rezensiert („Rasender Tiger“). Und eine Annotation gibt es von Jens Bisky zu Brigitte Roßbeck „Zum Trotz glücklich. Caroline Schlegel-Schelling und die romantische Lebenskunst“ (Siedler).

Frankfurter Rundschau

„Kette der Grausamkeiten“ überschreibt Arno Widmann seine Rezension von Band 9 von Karlheinz Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ (Rowohlt): „Sie zeigt uns, wie wir sind“.

Und „Shortcuts aus Köln“ steht über dem Beitrag von Maike Albath über Guy Helminger, der mit „Morgen war schon“ (Suhrkamp) das „Genre des Familienromans belebt“.

Und „Zu arglos für diese Welt“ steht über „Der Fahrer“ von Andrew Vachss (Rowohlt Taschenbuch): Nach Meinung von Sylvia Staude „Eine große Tragödie, die sich als kleiner, lakonischer Krimi tarnt“.

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