
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen.
Frankfurter Rundschau
„Wenn nur das Herz nüchtern“ überschreibt Judith von Sternburg zwei Bücher über antike Frauenbilder: Christiane Kunst „Livia. Macht und Intrigen am Hof des Augustus“. (Klett-Cotta) und Wolfgang Schuller: „Die Welt der Hetären.“ (Klett-Cotta).
„Bohéme in Teheran“ heißt die Rezension von „Softcore“ des Kunstkritikers Tirdad Zolghadr (K&W – er „lässt die globalisierte Kunstblase platzen“.
„Heimaterde wurde zur Sprache“ heißt ein Nachruf auf den palästinensischen Dichter Mahmud Darwisch von Inge Günther.
Dazu: „Random House fürchtet „Satanische Verse II“ – Random House New York zieht einen Roman über die minderjährige Ehefrau von Mohammed noch vor Erscheinen zurück“ („Jewel of Medina“) Siehe auch Rückzug
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Friedmar Apfel schreibt über das „differenzierte Kafka-Bild“, das Rainer Stach in „Kafka – Die Jahre der Erkenntnis“ (S. Fischer) zeichnet: „Der war ja gar nicht kafkaesk.“
Kurz kommentiert wird unter „Gute Reisen“ das von Gotthard Erler herausgegebene Fontane-Kompendium mit dessen Reisenotizen „Mehr als Weisheit aller Weisen, galt mir reisen, reisen, reisen“ (Faber & Faber).
Und: Unter „Schlechte Reisen“ die Rekonstruktion einer Reise von Heimito von Doderer, die der Literaturwissenschaftler Jan Bürger unternommen hat: „Wie der vergessene Tempel einer Gottheit“ (Spuren 84, Schillergesellschaft).
Neue Sachbücher werden vorgestellt: „Die Irrtümer des Kulturalismus“ zeige die Streitschrift „Maxikulti“ (Campus); die „Anleitung zum Europäischsein von Stephan Wackwitz „Osterweiterung“ (S. Fischer) und „Der Moscheenstreit – eine exemplarische Debatte über Einwanderung und Integration“ (K&W).
Die Welt
Groß stellt Wieland Freund unter „Ein Wurm namens Wanda“ „Seelen“ von Stephenie Meyer (Carlsen) vor: „Die US Autorin gilt manchen als die neue J.K. Rowling.
Und auch hier ein Nachruf auf den Dichter Mahmud Darwisch.
Süddeutsche Zeitung
„Zuwachs an Kenntnis ist Zuwachs an Unruhe“ sagt Hubert Markl in seinem gründlichen Beitrag über Bernd Olaf Küppers „Wissen kann Unwissen beherrschen. Macht und Verantwortung der Wissenschaft“ (Fackelträger) – eine „große Studie“.
„Auch in Florida ist kein Rentner eine Insel“ nennt Ulrich Baron seine Rezension der Erzählungen „Schlafanstalt für Traumgestörte“ von Karen Russel (Kein & Aber) – sie habe damit „schon mal die höchsten Erwartungen geweckt“.
Neue Zürcher Zeitung
Im Verlag der Zeitung ist der Katalog der Ausstellung „Kunstwerke der Zukunft“ vom Herausgeber Laurenz Lütteken erschienen. Anlass der Ausstellung ist der vor 150 Jahren zu Ende gegangene Besuch Richard Wagners in Zürich.
Zusätzlich werden auf einer ganzen Seite Sachbücher vorgestellt. Darunter u.a. von Lorenz Angermann, Eduard Freudmann und Can Gülcü „Beograd Gazela. Reiseführer in eine Elendsiedlung“ (Drava-Verlag) und von Trita Parsi „Treacherous Alliance“ (Yale University Press).
Auch finden sich ein Nachruf auf den palästinensischen Lyriker Mahmud Darwish und ein Interview mit dem somalischen Schriftsteller Naruddin Farah.