Hier die ausführliche Auflösung des Rätsels [mehr…]:
Der Achtunddreißigjährige, der nach langjähriger Tätigkeit bei Siemens 1946 in Berlin seinen Verlag gründete, war Franz Cornelsen (1908 − 1989).
1948 brachte er unter dem Titel „Peter Pim and Billy Ball“ das erste Englisch-Lehrwerk für Volksschulen in Deutschland heraus. 1954 wurden der Verlag Velhagen & Klasing und die Lehrmittelfirma Gambke übernommen. Das Programm wurde komplett in Berlin produziert und von der eigenständigen Firma CVK in Bielefeld ausgeliefert. Dadurch konnte die Gruppe die so genannten Berlin-Steuervorteile an zwei Orten in Anspruch nehmen.
Im Laufe der Zeit wurden u.a. die Verlage Hirschgraben, Girardet, Scriptor, Schwann-Bagel und nach der Wiedervereinigung der Verlag Volk und Wissen erworben, später kamen der Oldenbourg Verlag und der Akademie Verlag hinzu.
Heute besitzt die Franz Cornelsen Stiftung Berlin 100% der Anteile der Cornelsen Verlagsholding, die 30% der Anteile an der Firma Cornelsen Verlagskontor hält. 70% der Anteile an Verlagskontor hält die nach der ersten Ehefrau des Verlagsgründers benannte Hildegard Cornelsen Stiftung Bielefeld.
Ruth Cornelsen, die zweite Ehefrau des Gründers, gründete 1996 persönlich die Cornelsen Kulturstiftung, die vorrangig Projekte im Bereich der Denkmalspflege fördert.
Geschäftsführer der Cornelsen Verlagsholding war von 1997 bis 2007 Fritz von Bernuth, vorher langjährig in Führungspositionen bei Westermann. Seit 1. Januar 2008 ist er im Vorstand der Franz Cornelsen Stiftung tätig.
Ein Exemplar von „Bücher und Buchhändler“ von Wolfgang E. Heinold hat Susanne Hujer, Auszubildende im zweiten Lehrjahr bei der Buchhandlung Ehlen in Sittensen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!