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von Wojciech Kuczok (für den Weg nach Berlin?)

Heute kam das kleine Bändchen „Höllisches Kino“ aus der edition Suhrkamp als Presseexemplar auf die Redaktionstische. Und was Wojciech Kuczok auf den ersten Seiten darin schreibt, könnte man den Buchhändlertagen, die morgen beginnen, mit auf den Weg geben. Denn auch unsere Branche muss mehr sein als nur die Summe aus Einnahmen und Ausgaben und überlegen, wie sie ihre Versprechen hält:

„Wenn die Hölle heute noch jemanden schrecken soll, muss sie entsetzlich gut geführt sein. Alles an ihr ist präzise kalkuliert, Rechnungen und Einnahmen gehen auf. Ausgaben kommen nicht vor, die Hölle nimmt ausschließlich ein und hat keinerlei Aufwendungen. In der Hölle herrscht permanenter Empfang, und es nimmt teil, wer sich verführen ließ (die Verführung allerdings ist ein leeres Versprechen, eines, das nichts kostet).“

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