Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Aufbau Verlags hat sich nun auch der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) zu Wort gemeldet.
„Das Finanzministerium muss endlich seiner Verantwortung gerecht werden und die Konsequenzen aus dem unrechtmäßigen Verkauf des Verlages im Jahre 1991 durch die ihm unterstellte Treuhandanstalt ziehen. Es kann nicht sein, dass die Treuhand gegen Gesetze verstößt und der Bundesfinanzminister sieht zu“, so Harald Wolff in einer Pressemitteilung.
Wolf würdigt zudem das langjährige Engagement Bernd F. Lunkewitz’ für den Bestand und die Arbeit des Aufbau Verlags: „Die Zukunft des Aufbau Verlags muss gesichert werden. Er ist einer der renommiertesten deutschen Verlage und der letzte große Verlag, der vom Leseland DDR noch übrig geblieben ist. Dazu ist die Kooperation aller Beteiligten erforderlich. Dickköpfigkeit und Rechthaberei der unmittelbar Beteiligten sind schlechte Ratgeber bei der Suche nach einer Lösung.“
ML







