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Der Maßstab

In der fünften Folge seiner Serie CHEFT(I)YP stellt Helmut Benze in BuchMarkt 06 /08,
Seite 68 den „Maßstab“ vor.

Der Maßstab ist ein Cheftyp, der für seine Mitarbeiter/innen vor allem
deshalb zum Maßstab geworden ist, weil er sich seit seiner Ausbildung zum Maßstab genommen hatte, nicht so zu agieren wie sein Lehrherr, sondern vielmehr den
Maßstäben nachzueifern, die ihm durch zwei exzellente Chefinnen vermittelt worden
sind. Der Maßstab fragt sich regelmäßig, welche Folgerungen er daraus für
Grundsatzfragen und Einzelentscheidungen zieht.

Chefs dieses Führungstyps haben oft mehrere Bücher über hervorragende
Vorgesetzte in ihrer Handbibliothek, um sich an deren Maßstäben zu orientieren:

> Hans Christian Altmann: Sternstunden guter Führung Erfolgsstrategien bedeutender
Personen der Geschichte
Verlag Moderne Industrie
„Da Geschichte bereits in der Schule mein Hauptinteressengebiet (und Glanzfach) war, lag
es nahe, nach Führungsbeispielen in der Geschichte zu suchen und herauszufinden, welche
Führungsleistungen sogenannter Großer auf den Berufsalltag übertragbar sind. Altmann
präsentiert sehr unterschiedliche Führungstypen und ihre Strategien. Man begegnet u. a.
Alexander dem Großen, Papst Julius II., Maria Theresia und ihrem Gegenspieler Friedrich
dem Großen, Nelson und Gandhi. Sowohl die Zusammenstellung als auch die
Führungs-Steckbriefe reizen zu einer produktiven Mischung von Zustimmung und
Widerspruch.“

>Margot Morrell / Stephanie Capparell: Shackletons Führungskunst Was Manager von dem großen Polarforscher lernen können
Eichborn
> Markus Gressmann / Stefan Jehn: Das Amundsen-Prinzip Erfolgreiches Management nicht nur in Extremsituationen
Redline Wirtschaft bei verlag moderne industrie
>Herrmann Schreiber: James Cook
Ueberreuter
„Alle drei Bücher haben eines gemeinsam: Sie machen Mut, sich schwierigen Führungssituationen zu stellen und den zuweilen harten Führungsalltag als Expedition zu
begreifen, die mit guten Ergebnissen besteht, wer auf bewährte Grundsätze baut und bei
aller Flexibilität Werten (wie z.B. Offenheit, Gerechtigkeit, oder soziale Verantwortung)
verpflichtet ist. Stark und erfolgreich waren die drei Vorbilder vor allem, weil sie konsequent
Haupt-Ziele verfolgten und Prioritäten setzten und weil sie als Menschen nicht der
Verführung durch Macht erlagen.“

> Jürgen W. Goldfuß: Endlich Chef – was nun? Was Sie in der neuen Position wissen müssen
Campus
„Gute Vorbilder sind unersetzlich. Gute Praxis-Tipps für den Start in die
Führungsverantwortung sind unbezahlbar. Goldfuß hat mir sehr dabei geholfen, in
Schlüsselsituationen professionell zu handeln. So z. B. beim Balanceakt zwischen Nähe,
Vertrauen und Distanz zu ehemaligen Kollegen, deren Chef ich wurde. Oder bei meiner
Orientierung in der „Sandwich“-Rolle zwischen den Eigentümern und „meinen“ Mitarbeitern.“

> Henry Walter: Handbuch Führung Der Werkzeugkasten für Vorgesetzte
Campus
„Wenn ich nur ein Führungsbuch besitzen dürfte, wäre es dieser gehaltvolle und mustergültig auf die Führungspraxis abgestimmte Werkzeugkasten in Buchform. Von Alter“ bis „Verschlossenheit“ werden Symptome beschrieben, mit denen Chefs konfrontiert sind. Von „Abmahnung“ bis „Zielvereinbarung“ erhält der Leser viele Dutzende von Konzepten und Methoden und schließlich noch zahlreiche Checklisten zu Themen von „Anerkennungsgespräch“ bis „Zeitmanagement.“

> Hans Rudolf Jost: Unternehmenskultur Wie weiche Faktoren zu harten Fakten werden
Orell Füssli
„Für den Erfolg eines Unternehmens ist es entscheidend, wie das Wir-Gefühl der Mitarbeiter eines Unternehmens und wie die Einstellung gegenüber Werten und Kundenerwartungen gelebt und durch gute Führung belebt werden. Der Ansatz von Jost hat mich beflügelt: „Unternehmenskultur ist die Summe der Geschichten, die man sich erzählt.“ Sein Buch regt dazu an, Geschichten zu erkennen und zu Fundamenten von Unternehmenskultur zu machen. Jost bietet sehr gut umsetzbare Anregungen für den Führungsalltag, so z. B. zum Storymanagement: Was funktioniert bei uns besonders gut? / Wovon möchten wir mehr? / Was macht uns anders und besser? / Wie machen wir das
Beste nachhaltig besser?

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