Eigentlich hatte die FAZ ihren Anteil am Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) behalten wollen, den sie über ihre Verlage dva und Kösel gehalten hatte. Als die Verlage 2005 an Random House verkauft wurden, durften die TB-Anteile aus kartellrechtlichen Gründen nicht mit übernommen werden.
Der verbliebene 25 % Anteil am dtv ist jetzt doch an die verbleibenden Gesellschafter verkauft worden, wie heute bekannt wird: Die Ganske Gruppe hat ihren Anteil von rund 27 % auf fast 37 % steigern können; C.H. Beck und Hanser haben ihre Beteiligung um fünf Prozentpunkte auf jeweils 19 % erhöht; die Verlagsgruppe Oetinger kommt jetzt auf etwa 15%.