
Bruno Hof hat seine Area-Anteile an die Prestel Publishing Group verkauft und einen eigenen Verlag gegründet [mehr…].
Die Meldung, dass Sie Ihre Area-Anteile an Christian bzw. die Prestel Publishing Group verkauft haben, hat überrascht. Was waren Ihre Beweggründe?
Wie sagt man so schön: Die Gesellschafter und ich hatten unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Verlags. Außerdem wollte ich gerne in die totale Selbständigkeit. Allerdings möchte ich ausdrücklich betonen: Es war eine faire Trennung. Wir tauschen momentan sogar Informationen aus, helfen uns gegenseitig. Die Kommunikation ist sehr gut.
Sie haben nun den Palast Verlag wiederbelebt. Was werden Sie produzieren?
Der Palast Verlag wird ebenfalls MA-Produkte anbieten, zu 50 Prozent werden das Nonbooks sein. Die ersten Memo-Spiele und Postkartenbücher werden gerade ausgeliefert.
Machen Sie damit nicht Area Konkurrenz?
Nein, es liegt nicht in meiner Absicht, den einfachen Weg zu gehen und das zu produzieren, was ich auch schon bei Area gemacht habe – auch wenn vieles meine Idee war. Darüber habe ich mich mit meinem alten Verlag sogar abgestimmt.
Die Fragen stellte Cornelia Camen