In genau zwei Wochen ist es so weit: Dann öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Tore. Erwartet werden in diesem Jahr rund 2.300 Aussteller aus 36 Ländern. Die Zahl der Einzelstände ist gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent gestiegen. Dazu hätten vor allem kleine und unabhängige Verlage beigetragen, so Buchmessedirektor Oliver Zille heute vor der Berliner Presse.
Die Messe habe ihr Profil als veranstaltungsorientierte, literarische Buchmesse noch einmal geschärft und sei zudem im Bereich Bildung gewachsen sei. Zugelegt hat auch die „Leseinsel junger Verlage“, auf der sich in diesem Jahr 20 Independent Verlage präsentieren (Halle 5, D 200), darunter Neugründungen wie Osburg und Onkel & Onkel. Das Lesefest „Leipzig liest“ bietet über 1.900 Veranstaltungen mit 1.500 Autoren. Länderschwerpunkt ist in diesem Jahr Kroatien.
Das Kinder- und Jugendprogramm sei 2008 noch stärker als in den vergangenen Jahren auf Leseförderung und frühkindliche Bildung ausgelegt, so Zille. „Wir betreiben aktive Leseförderung und gehören mittlerweile zu den bedeutendsten Bildungs- und auch Fortbildungsveranstaltungen in Deutschland“. Die Zahl der Veranstaltungen für die junge Zielgruppe ist um rund 10 Prozent auf 370 gestiegen. Hinzu kommen noch einmal 160 Veranstaltungen für Erzieher und Lehrer.
Das Berliner Zimmer wartet auch in diesem Jahr wieder mit hochkarätigen Autoren auf. Gleich vier Schauspielgrößen stellen ihre Lebensgeschichte vor: Peter Sodann, Winfried Glatzeder, Thomas Langhoff und Henry Hübchen. Spannend dürfte auch die Diskussion am Messesonntag zum Thema „Auf zum letzten Gefecht?“ werden. Über die Zukunft des unabhängigen Buchhandels in den neuen Ländern diskutieren die Buchhändler Peter Peterknecht und Evelyn Röwekamp, der Verlagsverterter Jürgen Fiedler und Rudolf Sommer (KNV).
Weitere Informationen zur Leipziger Buchmesse unter: http://www.leipziger-buchmesse.de, http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/ und http://www.leipzig-liest.de







