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Verhandlungen zwischen VUKB und Buchzentrum BZ vorläufig eingestellt

Die Verhandlungen zwischen dem Verein der unabhängigen Kleinbuchhandlungen
der Schweiz (VUKB)
und dem Grossist Buchzentrum AG (BZ) bezüglich Zentraleinkauf werden bis auf weiteres eingestellt.

Gründe dafür sind unter anderem die Verbindung der meisten Buchhandlungen als Genossenschafter beim BZ, was eine Neuorientierung im Einkauf fast unmöglich macht. Zudem kamen andere Auslieferungen den VUKB-Mitgliedern durch bilateralte Konditionsgespräche so weit entgegen, dass sich völlig neue Konzepte bei den meisten Buchhandlungen vorläufig nicht unmittelbar aufdrängen.

Diese beiden Faktoren führten zu einer Entspannung in der Einkaufsdiskussion innerhalb des VUKB. Trotzdem, meint Präsident Urs Heinz Aerni, dürfe man auf den status quo nicht langfristig vertrauen. Der Verdrängungskampf im Handel ginge weiter und deshalb traf der Vorstand Vorkehrungen für weitere Einkaufsmodelle, die längerfristig wieder zum Thema kommen sollen.

GV im Mai

An der für Mai 2008 angesetzten Generalversammlung werden Konzepte für gemeinsamen Einkauf weiterhin auf der Traktandenliste stehen. Gemeinsame Unternehmungen im Marketing sollen ebenso diskutiert werden.

Der VUKB besteht aus 80 Buchhandlungen der deutschsprachigen Schweiz und vertritt deren Interessen. Dazu gehörte unter anderem die Intervention bei den Behörden als die Pestalozzi-Bibliotheken der Stadt Zürich das Bestellvolumen zugunsten Orell Füssli massiv senken wollten. Noch immer laufen die Kontaktebemühungen mit der neuen Leitung. Auch protestierte der VUKB bei der Post Finance bezüglich Entscheidung der Gebührenerhöhung zu Lasten der Kontoinhaber bei Bareinzahlungen.

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