Zwei Filme starten dieser Tage, die Verlagsprodukte zur Vorlage haben.
Bereist gestern ging der neue Film Asterix bei den Olympischen Spielen allerdings mit wenig Glamour an den Start. Nur karg sei das Staraufgebot in München bei der Premiere gewesen, schreibt die WELT. Weder Gérard Depardieu, der den Obelix spielt, noch Alain Delon, der als Cäsar auftritt, ließen sich zur Enttäuschung vieler Fans blicken.
In der dritten Adaption der Comics mit realen Schauspielern müssen die Gallier in der römischen Arena antreten. Dabei begegnen sie Stars wie Michael Schumacher oder David Beckham.
Morgen startet dagegen ein Film, dessen Vorlage Drachenläufer von Khaled Hosseinis, erschienen im Berlin Verlag, bereits die Bestsellerlisten besetzte. Und auch das Hörbuch, gelesen von Markus Hoffmann (steinbach sprechende bücher), konnte sich bereits 10.000 mal verkaufen. Positiv beurteilt Peter Zander in der WELT, dass man endlich etwas über Afghanistan erfahre. Negativ sei, dass die Dramaturgie vorhersehbar sei.
Welche Furore der Film des deutschen Regisseurs Marc Forster bei uns machen wird, scheint unklar. International hat er wegen der Vergewaltigungsszene eines Jungen am Anfang bereits für Konflikte gesorgt. Sie könnten zurück nach Deutschland schwappen.
In Afghanistan sei der Film schon jetzt verboten, heißt es.